Dresdner Straße
Wie geht es mit dem Mistplatz Zwischenbrücken weiter?

Aktuell ist der Mistplatz in der Dresdner Straße zu. Immer öfter wird Sondermüll vor den geschlossenen Toren abgelegt.
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  • Foto: BV2
  • hochgeladen von Kathrin Klemm

Seit Monaten ist der Mistplatz Zwischenbrücken geschlossen. Sanierung oder Neubau? Jetzt liegt es am neuen Leopoldstädter Bezirksvorsteher Alexander Nikolai.

LEOPOLDSTADT/BRIGITTENAU. Gut erreichbar für Leopoldstädter und Brigittenauer liegt der Mistplatz Zwischenbrücken in der Dresdner Straße 119. Doch wegen des Coronavirus ist der Standort seit Monaten geschlossen.

Bereits seit Langem wird eine Sanierung oder gar ein Neubau des Mistplatzes gefordert. Doch ist bisher weder das eine noch das andere passiert. Nun legt man Hoffnung auf den neuen Leopoldstädter Bezirksvorsteher Alexander Nikolai (SPÖ), welcher am Dienstag, 1. Dezember,  sein Amt antritt.

Neuer Mistplatz gefordert

"Der aktuelle Standort ist nicht zeitgemäß", so Erich Valentin, Vorsitzender des Umweltausschusses und SPÖ-Gemeinderat. "Eigentlich hatte die Stadt einen neuen, top-modernen Mistplatz im Nordbahnviertel geplant – ähnlich jenem in Döbling." Doch nach Protesten von Anrainern sowie der Leopoldstadt selbst musste die Stadt Wien den geplanten Neubau auf Eis legen.

"Aber der Platz ist vorhanden. Der neue Standort könnte direkt neben einem Umspannwerk liegen, wo ohnehin keine Wohnungen gebaut würden", sagt Valentin. Auch sei dort die Infrastruktur deutlich besser als in der Dresdner Straße 119, denn es gebe keine Hauptverkehrsstraße und man könnte etwa eine separate Zu- und Abfahrt errichten.

Budget für neuen Mistplatz vorhanden

Im September hatten die Grünen Leopoldstadt einen Antrag auf Sanierung des Mistplatzes Zwischenbrücken gestellt, welcher von allen Parteien des Bezirksparlaments unterstützt wurde. Damit wurde zugleich einem Neubau im Nordbahnviertel eine Absage erteilt. Doch könnten diese Pläne mit dem politischen Machtwechsel hinfällig sein.

Bereits vor seinem Amtsantritt kündigte Nikolai an, einige Projekt neu prüfen und abändern zu wollen. Dazu könnte auch der Mistplatz zählen. Schließlich ist das Budget bereits vorhanden und wird von der Stadt Wien gestellt. Allerdings die letzte Entscheidung liegt bei der Leopoldstadt bzw. dem Bezirksvorsteher.

Neuer Mistplatz am Nordwestbahnhof?

Auch die Brigittenau, welche den Leopoldstädter Mistplatz mitverwendet, würde einen Platz zur Verfügung stellen, aber es gebe keinen geeigneten. "Bis wir am Nordwestbahnhof einen Mistplatz errichten können, dauert es noch Jahre", so Valentin. So lange könne man nicht auf einen zeitgemäßen Standort warten.

"Ich hoffe, dass der neue Bezirksvorsteher erkennt, dass ein neuer Mistplatz für beide Bezirke dringend nötig ist", so Valentin. Nikolai hält sich zu seinen Plänen aber bislang bedeckt: "Es gibt Stand heute noch keine Entscheidung." Aber er versichert: "Ich werde das als eines der ersten Anliegen mit ins Amt nehmen." Sobald klar ist, wie es weiter geht, soll auch die Bevölkerung informiert werden.

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