Wenig Reaktion auf Zivilschutzalarmsignal
Fehlverhalten nach Fehlalarm

Am Dienstag, den 25. September um 14.3 Uhr  kam es aufgrund eines technischen Defektes zur Auslösung des Zivilschutzalarmes in der Stadt Liezen. Die Bevölkerung wurde umgehend über Social Media und auf der Homepage des Bereichsfeuerwehrverbandes Liezen über den Fehlalarm informiert, Behörden und Medien via Aussendung sofort in Kenntnis gesetzt. Der Fall zeigt jedoch anschaulich, dass das Bewußtsein der Menschen, im Falle eines Zivilschutzalarm richtig zu handeln, leider nur sehr begrenzt ausgeprägt ist. So gingen bei der Bereichswarnzentrale "Florian Liezen" nur 10 Anrufe ziviler Personen ein, um sich zu informieren, obwohl in der Bezirkshauptstadt mehrere Tausend Menschen leben und arbeiten. Das Alltagsleben in Liezen wurde durch den Zivilschutzalarm jedenfalls kaum beeinträchtigt. Zu sicher ist, beziehungsweise scheint unsere "heile Welt in Österreich" in Friedenszeiten, jedoch sind jederzeit mehrere Szenarien denkbar welche einen Zivilschutzalarm zur Folge haben könnten. Von einem Gefahrgutunfall auf der Straße bis zum Industrieunfall mit Schadstoffaustritt in einem Werk oder einem Atomunfall benachbarter Staaten. Es ist daher absolut notwendig, bewußtseins-fördernde Maßnahmen zu ergreifen, damit im Ernstfall rasch und richtig reagiert wird, zur eigenen Sicherheit.

Richtiges Verhalten im Zivilschutzalarmfall

Der Zivilschutzprobealarm wird einmal jährlich ausgelöst und zwar von der Bundeswarnzentrale, der Nächste findet übrigens am 6. Oktober statt.  Sämtliche Rüsthäuser sind an diesen Samstagen besetzt und die Kameraden melden nach dem Signal "Entwarnung" nacheinander an die Bereichsfeuerwehrzentrale, ob die Sirenen ordnungsgemäß funktioniert haben. Die Probealarme, dazu zählt auch der wöchentliche Probealarm am Samstag, dienen auch dazu, um die flächendeckende Beschallung der wachsenden Siedlungsgebiete nicht aus den Augen zu verlieren.

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