Maco Trieben: Ausbilder gewährt Einblick in die Lehre

Bei der Firma Maco in Trieben sind derzeit 58 Lehrlinge beschäftigt, 14 davon wurden im September aufgenommen.
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  • Foto: MACO
  • hochgeladen von Christoph Schneeberger

Mario Missethon, Leiter der Lehrlingsausbildung bei Maco in Trieben, im Gespräch mit der WOCHE Ennstal.

Wie viele Lehrlinge werden derzeit bei Maco in Trieben ausgebildet?
MARIO MISSETHON: Derzeit sind 58 Lehrlinge in elf Lehrberufen beschäftigt, wobei 30 Prozent unserer technischen Lehrlinge bereits Damen sind.

Welche Lehrberufe können bei euch erlernt werden?
Entsorgungs- und Recyclingfachmann/-frau, Lackiertechnik, Kunststofftechnik, Metalltechnik – Werkzeugbau- und Automatisierungstechnik, Metalltechnik – Maschinenbautechnik, Prozesstechnik, Mechatronik, Oberflächentechnik, Betriebslogistik, Konstruktion – Werkzeugbautechnik, IT-Technik

Viele Betriebe klagen darüber, dass sie wenig geeignete Lehrlinge finden. Wie wird das bei Maco gehandhabt?
Durch Schaltungen in regionalen Zeitungen oder zum Beispiel im Kino Liezen versuchen wir auf uns aufmerksam zu machen. Viel wichtiger ist uns aber der persönliche Kontakt und Umgang mit den Bewerbern an berufspraktischen Tagen. Außerdem wird unseren Lehrlingen weitaus mehr als eine Berufsausbildung geboten: So besuchen unsere Lehrlinge eine persönlichkeitsbildende Seminarreihe, bekommen die Möglichkeit von Lehre mit Matura (inhouse), täglich kostenlos eine gesunde Jause und nehmen an einem Prämiensystem teil. Diese Angebote sind natürlich bekannt und so können wir sehr viele Lehrlinge für unser Unternehmen begeistern.

Ist es heute schwieriger, einen geeigneten Lehrling zu finden als vor zehn Jahren?
Ja, definitiv! Ich sehe die Gründe in der demographischen Entwicklung sowie in den vielen schulischen Angeboten, die die Bewerberzahlen im Vergleich zu vor zehn Jahren haben sinken lassen.

Hat die Corona-Krise die Lehrlings-Situation verändert?
Die Arbeitsweise im Betrieb hat sich aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen natürlich verändert. So tragen alle Mitarbeiter, und somit auch unsere Lehrlinge, einen Mund-Nasen-Schutz. Unser Corona-Krisenstab hat von Anfang an sehr gut reagiert: Lehrlinge unter 18 Jahren wurden zu Beginn der Krise freigestellt – wir als Ausbilder haben ihnen Wochenpakete zur Bearbeitung zukommen lassen, die sie dann per E-Mail abgegeben haben. Außerdem wurden unsere Schichten entzerrt, somit ein Zwei-Schicht-Betrieb auch bei den Lehrlingen eingeführt – ihnen gilt es für diese Bereitschaft ein sehr großes Lob auszusprechen.
Zum aktuellen Zeitpunkt läuft der Ausbildungsbetrieb aber wieder fast auf Normalbetrieb, so konnten wir mit September auch wieder 14 neue Lehrlinge bei uns im Betrieb begrüßen.

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