Kommentar
Verzicht kann Teil einer Lösung sein

"Verzichten" – und in verringertem Ausmaß "einschränken" – ist vermutlich eine praktikable Lösung für so manche Herausforderung.

LUNGAU. "Ich verzichte jetzt auf viele Sachen", sagt Katja Moser und geht – trotz Gusto – schnurstracks am Süßigkeiten-Regal vorbei. Katja sind die meisten dieser Verlockungen nämlich zu üppig verpackt; und die Sankt Michaelerin ist praktizierende Plasikfasterin in allen Lebensbereichen, wo ihr das möglich ist.

Ich verzichte übrigens auch auf etwas: auf Fleisch beim Essen nämlich. Ich bin Vegetarier. Ich bin mit dem Umgang mit den Tieren während der Fleischproduktion (wenn man das so emotionskalt nennen darf) nicht einverstanden. Biofleisch wäre ok, aber ständig auf Bio zu achten, ist mir im Alltag zu kompliziert (etwa im Restaurant), daher verzichte ich ganz.

"Verzichten" ist vermutlich eine praktikable Lösung für so manche Herausforderung. Noch ein Beispiel: Wer gegen die weltweite Luftverschmutzung etwas tun möchte, der könnte auf fossile Brennstoffe verzichten. Verzicht ist auch hier sicherlich Teil einer Lösung. Und weil er manchmal zu radikal für den Alltag ist, kann er durch "Einschränkung" ersetzt werden. Verzicht und Einschränkung mindern Probleme.

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