Feuerwehr-Großeinsatz bis tief in die Nacht
Flammeninferno am Mitterhof in Wildendürnbach
- Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein Strohlager mit mehreren 100 Ballen in Brand.
- Foto: BFKDO Mistelbach
- hochgeladen von Markus Kahrer
Ein Großbrand hielt am Samstagabend die Einsatzkräfte in Wildendürnbach in Atem: Ein Strohlager am Mitterhof stand binnen kürzester Zeit in Vollbrand, zahlreiche Feuerwehren kämpften stundenlang gegen die Flammen.
WILDENDÜRNBACH. Ein gewaltiger Feuerschein erhellte am Samstagabend den Himmel über Wildendürnbach: Gegen 20.22 Uhr wurden die Feuerwehren zu einem Großbrand auf dem Mitterhof alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein Strohlager mit mehreren hundert Strohballen in Brand. Innerhalb kürzester Zeit stand die Lagerhalle in Vollbrand, die Flammen fraßen sich durch das trockene Material und machten ein rasches Eingreifen der Einsatzkräfte erforderlich. Bereits bei der Alarmierung wurde die Alarmstufe B3 ausgelöst, doch die enorme Dynamik des Feuers zwang die Einsatzleitung schon nach wenigen Minuten zur Erhöhung auf B4. Schon bald war klar, dass sich der Einsatz über viele Stunden hinziehen würde, denn die riesige Menge an brennendem Stroh erschwerte die Löscharbeiten erheblich.
- Am 18. Juli wurden die Einsatzkräfte um 20.22 Uhr zu einem Großbrand auf dem Mitterhof im Gemeindegebiet Wildendürnbach alarmiert.
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Insgesamt rückten zehn Feuerwehren aus Österreich mit 23 Fahrzeugen zum Brandobjekt aus. Aufgrund der Nähe zur tschechischen Grenze wurden im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zusätzlich zwei Feuerwehren aus Tschechien mit vier Fahrzeugen angefordert. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von drei Laderfahrzeugen, sechs Güllefässern, dem Atemluftfahrzeug sowie der Drehleiter der Feuerwehr Laa an der Thaya. Eine besondere Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar, da am Mitterhof keine ausreichende Wasserversorgung vorhanden war. Deshalb richteten die Einsatzkräfte einen aufwendigen Pendelverkehr ein, bei dem Tanklöschfahrzeuge und Güllefässer laufend Wasser von Hydranten in Wildendürnbach sowie einem Brunnen am Mitterhof zur Einsatzstelle transportierten.
- Am 18. Juli wurden die Einsatzkräfte um 20.22 Uhr zu einem Großbrand auf dem Mitterhof im Gemeindegebiet Wildendürnbach alarmiert.
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Während die Flammen bekämpft wurden, kühlten die Feuerwehrleute gleichzeitig die Außenbereiche der Lagerhalle, um ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäudeteile zu verhindern. Auch die umliegende Vegetation wurde vorsorglich bewässert. Besonders erfreulich: Das rund 500 Meter entfernte Wohnhaus sowie die Tiere des landwirtschaftlichen Betriebes waren während des gesamten Einsatzes zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Dennoch forderte der Brand den Einsatzkräften stundenlange, kräftezehrende Arbeit ab. Erst nachdem sämtliche Glutnester freigelegt und vollständig abgelöscht worden waren, konnte der aufwendige Großeinsatz nach und nach beendet werden. Die genaue Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
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