WEISSKIRCHEN
Wolfgang Zanger wiedergewählt

Der neu gewählte Bezirksparteivorstand der FPÖ mit Bezirksparteiobmann Wolfgang Zanger und Landesparteiobmann Mario Kunasek. Fotos: Pfister
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Gut besuchter Bezirksparteitag der FPÖ im Festsaal des Gasthauses Zechner in Maria Buch. NRAbg. Wolfgang Zanger als Bezirksobmann wiedergewählt.

WEISSKIRCHEN. Die FPÖ erlebte im Bezirk Murtal in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung. Verantwortlich dafür zeichneten Bezirksparteiobmann NRAbg. Wolfgang Zanger und sein Team. Beim Einzug der Parteiobrigkeiten mit Steirerfahnen und dem Lied „Immer wieder Österreich, für immer und ewig“ zeigten die Blauen im wahrsten Sinne des Wortes Flagge. Einmal mehr. Denn „die Heimat“ steht bei der FPÖ an erster Stelle.

Großer Bahnhof

Bezirksparteiobmann Wolfgang Zanger konnte zum Bezirksparteitag Landesparteiobmann Bundesminister Mario Kunasek, den steirischen FPÖ-Klubobmann LAbg. Mag. Stefan Hermann, MBL, den freiheitlichen EU-Parlamentarier Dr. Georg Mayer, den 3. Präsidenten des Steiermärkischen Landtages Dr. Gerhard Kurzmann, die Bundesräte Oberst i. R. Gottfried Sperl und Gerd Krusche, FPÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Anton Kogler sowie Orts- und Stadtparteiobmänner und Gemeindefunktionäre der FPÖ begrüßen.

Grußworte und Information

Nach einem Totengedenken zum Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden“ überbrachten Gerhard Kurzmann, Stefan Hermann, Georg Mayer, Gottfried Sperl und Gerd Krusche Grußworte. Georg Mayer nahm in seiner Rede natürlich auf die bevorstehende EU-Wahl Bezug. Zanger und Kunasek, die demonstrativ rauchten, lauschten gemeinsam mit Vizebgm. Siegfried Oberweger, GR Ing. Alfred Prutti, LAbg. Liane Moitzi, GR DI Dominik Modre, Vizebgm. Mag. Erich Koroschetz und LAbg. Anton Kogler am Podium den Ausführungen Mayers, der der Europapolitik von Merkel und Macron eine deutliche Absage erteilte.
NRAbg. Wolfgang Zanger an Mayer: „Du kannst dich auf unsere Bezirksgruppe verlassen, wir stehen Gewehr bei Fuß!“
Danach brachte Zanger die für die FPÖ erfreuliche Mitgliederanzahl. Bezogen auf die Einwohner rangiere die Bezirksgruppe auf Platz 1. Es folgte ein umfangreicher Tätigkeitsbericht und die Einstimmung des Parteivolkes auf die bevorstehenden Landtags- und Gemeinderatswahlen im Jahr 2020. Die FPÖ will dabei „die politische Mitbewerberlandschaft erzittern lassen“.
Wolfgang Zanger brachte die Ergebnisse der letzten Wahlen, bei denen die FPÖ nicht nur bundes- und steiermarkweit reüssieren konnte, sondern auch auf Bezirksebene. Die 48 erkämpften Gemeinderatsmandate sollen ausgebaut werden. In Judenburg werde Koroschetz gegen Dolleschall antreten, in Knittelfeld Siegi Oberweger Gerald Schmid als Bürgermeister herausfordern. Zanger dankte den Funktionären für deren Arbeit und rief sie dazu auf, bei der „Mutter aller Schlachten“, den bevorstehenden steirischen Landtagswahlen, wieder tapfer für die FPÖ zu kämpfen. Wenig Wertschätzung gab es für LH-Vize Mag. Michael Schickhofer, auf den sich Zanger schon einmal verbal einschoss.

Ortsgruppenwertung

Bei einem Wettbewerb der Ortsgruppen konnten diese Punkte für Aktivitäten, Organisationsarbeit etc. sammeln. Die Prämierung der fleißigsten und engagiertesten Ortsgruppenteams fand im Rahmen des Bezirksparteitages statt. Den ersten Platz gab es für die OG Lobmingtal, den 2. Platz für die OG Fohnsdorf und den 3. Platz für die Stadtgruppe Spielberg.
Kunasek zur Lage der Nation
Als Landesparteiobmann der FPÖ dankte Mario Kunasek dem FPÖ-Bezirk Murtal für dessen starken Beitrag bei den Wahlen. Rot-Schwarz hätte Baustellen hinterlassen, „die nicht so schnell zu sanieren sein werden“, so Kunasek. „Es geht jetzt nicht um Stimmenmaximierung, sondern um eine bessere Zukunft für unsere Heimat. Dass wir das Richtige tun, ich glaube, das ist in Österreich angekommen“, sagte er beim Bezirksparteitag.
Politiker hätten dafür zu sorgen, Gesetze zu ändern und diese den veränderten Gegebenheiten anzupassen, wenn es nötig sei. Kunasek bezeichnete in diesem Zusammenhang Herbert Kickl als „den besten Innenminister, den Österreich je hatte.“ Harte Angriffe politischer Gegner seien zu parieren. „Dafür sind wir ja gewählt worden und wir waren ja auch nicht immer zimperlich“.
Die türkis-blaue Koalitionsregierung sei nicht unbedingt eine Herzensbeziehung, aber durchaus eine Partnerschaft, in der man konstruktiv und auf Augenhöhe zusammenarbeiten könne. Während sich Merkel, Marcron und auch Österreichs EU-Mandatar Othmar Karas bei der FPÖ nicht gerade großer Beliebtheit erfreuen, ließ Kunasek eindeutige Präferenzen für Salvini, Orban und Co. erkennen. Sie seien in Sachen EU wie die FPÖ auf dem richtigen Weg. Er selbst sei kein Glanz- und Glamour-Minister, der permanent in der Schicki-Micki-Szene auftauche. „Dort wählt uns ohnehin keiner“, stellte er fest.
Kunasek torpedierte verbal auch die Krankenhaus-Schließungen in den ländlichen Regionen. Die FPÖ unterstützt da ja bekanntlich Bürgerinitiativen.

FPÖ-Mitglieder geehrt

Für ihre 10-jährige, 25-jährige, 40-jährige und 50-jährige Mitgliedschaft zur FPÖ wurden Parteimitglieder geehrt. Eine Ehren-Parteimitgliedschaft wurde an Monika Grabner und Karl Knaus verliehen. Die Ehrungen nahmen BPO Wolfgang Zanger und Landesparteiobmann Mario Kunasek gemeinsam vor.

Neuwahl

Bei der Neuwahl des Bezirks-parteiobmannes erhielt Bezirksparteiobmann Wolfgang Zanger 86,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Das verkündete der Leiter der Stimmzählungskommission, GR Ing. Alfred Prutti. Einstimmig - ohne Gegenstimmen - fiel die Wahl der BPO-Stellvertreter und des Bezirksparteivorstandes aus.

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