05.12.2017, 16:00 Uhr

Die Loipe forderte ihr Tribut

Willi Denifl ist derzeit mit Rang zehn der bestplatzierte ÖSV-Kombinierer in der Weltcup-Gesamtwertung. (Foto: KK)

Weitere Weltcuppunkte für die „Kombinierer“ Willi Denifl und Martin Fritz.

MURTAL/MURAU. Die Weltcupsaison der Kombinierer wurde mit je einem Team- und einem Einzelbewerb in Lillehammer (Norwegen) fortgesetzt. Dem siebenköpfigen ÖSV-Aufgebot, welches Cheftrainer Christoph Eugen nominiert hatte, gehörten mit Martin Fritz (Murau) und Wilhelm Denifl (Weißkirchen) auch erneut zwei Vertreter aus dem Skibezirk IV - Oberes Murtal an.

Denifl mühte sich im Teambewerb

Während Denifl in beiden Bewerben zum Einsatz kam, konnte sich Fritz auf den Einzelbewerb auf der Großschanze konzentrieren. Gemeinsam mit Lukas Klapfer, Mario Seidl und Philipp Orter hat für den Routinier im Teambewerb nur Rang sechs herausgeschaut. Bereits im Sprungbewerb hat sich die gesamte ÖSV-Equipe sehr schwer getan und ging mit einem Rückstand von 88 Sekunden auf Platz fünf auf die Langlaufstrecke. Am Ende musste man sich mit Platz sechs zufriedengeben.

Passable Ausgangssituation nach dem Springen

Im Einzelbewerb zeigte Denifl bei schwierigen, wechselnden und nicht immer ganz fairen Windbedingungen die beste Sprungleistung aus ÖSV-Sicht. 136 Meter und ein Rückstand von 35 Sekunden standen am Ende zu Buche. Fritz schaffte sich mit Rang 13 und einem Rückstand von 62 Sekunden ebenfalls eine passable Ausgangssituation. Die Abstände im Langlaufrennen waren dann generell sehr gering, was zur Folge hatte, dass sich im Rennverlauf hinter dem Norweger Andersen eine 9-Mann starke Verfolgergruppe, in der sich auch Denifl befand, zusammenschloss.

Lange Zeit im Spitzenfeld

Als im letzten Stieg der Kampf um die Positionen entfachte, legte die starke Konkurrenz noch ein wenig zu und der Weißkirchner konnte das hohe Tempo nicht mehr mitgehen. Mit Platz zehn bestätigte der 37-Jährige aber seine aktuell gute Form. Mit insgesamt 115 Punkten aus den bisherigen vier Weltcupbewerben rangiert Denifl als bester Österreicher am zehnten Platz in der Gesamtwertung.

Rückfall von Fritz auf der Loipe

Fritz konnte seine Platzierung nach dem Sprunglauf nicht halten und belegte am Ende als viertbester ÖSV-Kombinierer Rang 25. In der Weltcup-Zwischenwertung scheint der 23-jährige WSV Murau-Sportler als drittbester Österreicher mit 54 Punkten auf Platz 15 auf.
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