Ternitz-St. Johann
Extremer geht's nicht

Matthias Klaus beim Laufen in der Wüste Moab.
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  • Matthias Klaus beim Laufen in der Wüste Moab.
  • Foto: Howie Stern
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Der Ternitzer Ultra Trail-Läufer Matthias Klaus (29) kombiniert Marathon-Läufe mit unwegsamem Gelände.

Wo andere gemütlich wandern, läuft Matthias Klaus: der St. Johanner trainiert regelmäßig lange Distanzen im Gebirge: "Ich habe meine großen Leidenschaften Laufsport und Bergsteigen kombiniert."
  • Wo andere gemütlich wandern, läuft Matthias Klaus: der St. Johanner trainiert regelmäßig lange Distanzen im Gebirge: "Ich habe meine großen Leidenschaften Laufsport und Bergsteigen kombiniert."
  • Foto: Julia Handler
  • hochgeladen von Thomas Santrucek

Hobbyläufer sind schon froh, wenn sie nach zehn, 15 Kilometern laufen auf gut präparierten Wegen nicht vor Erschöpfung zusammenbrechen. Ganz anders der St. Johanner Maschinenbautechniker Matthias Klaus. Er betreibt Ultra Trail Running – und das bedeutet: es geht für ihn durch steiles, bergiges, unwegsames Gelände. Und das oft über längere Wegstrecken als die klassische Marathon-Distanz von rund 42 Kilometern.

Wüste, Dschungel, Berge

Matthias Klaus beim Laufen in der Wüste Moab.
  • Matthias Klaus beim Laufen in der Wüste Moab.
  • Foto: Howie Stern
  • hochgeladen von Thomas Santrucek

"Und das je nach geographischer Besonderheit eben im Dschungel, in der Wüste, oder am Berg", erzählt Klaus. Wie er gerade auf Ultra Trail Running gekommen ist? "Indem ich meine großen Leidenschaften des Laufsports mit dem Bergsteigen kombinierte und mit den Jahren meine Distanzen steigerte", so der St. Johanner.
Klaus liebt es, neue Wege zu erkunden und neue Regionen zu entdecken. Natürlich hat der Extrem-Läufer sein bevorzugtes Terrain: "Mir persönlich gefällt es am besten, wenn es ins Gebirge geht; ganz egal ob es schneebedeckte Berge in der Schweiz oder Vulkane in Indonesien sind."

Matthias Klaus nach seinem Extremlauf in Indonesia. Der Körper gewöhnt sich langsam an die Strapazen.
  • Matthias Klaus nach seinem Extremlauf in Indonesia. Der Körper gewöhnt sich langsam an die Strapazen.
  • Foto: Ultraindonesia
  • hochgeladen von Thomas Santrucek

170 km Herausforderung

Sportler wie Matthias Klaus haben immer ein klares Ziel vor Augen. Wo es für ihn als nächstes hingehen soll? Klaus: "Mein nächster Start wird voraussichtlich im Zuge der 'Ultra Trail World Tour' in Kroatien stattfinden. Auf einer Distanz von 170km über die Berge Istriens. Zu meinen langfristigen Zielen gehören Abenteuerrennen an den entlegensten Orten. Auf unterschiedlichen Distanzen von 100 Kilometern und mehr."

Langsam herantasten

Wer mit dem Gedanken spielt, es Matthias Klaus gleich zu tun: Ultra Trail Running ist laut Klaus gesund: "Solange man auf seinen Körper hört." Von Null auf Hundert geht es mit dem Ultra Trail Running aber nicht. "Mein Körper hat sich über viele Jahre langsam an die Belastungen gewöhnt, sodass es fast schon zur Normalität wurde so lange Strecken zu laufen", betont der Sportler, der Verletzungen als einen "guten Indikator sieht, dass man sein Training mit fehlerhafter Lauftechnik zu rasch gesteigert hat". Sein Tipp: "Man entwickelt mit den Jahren ein Gefühl dafür und lernt, rechtzeitig sein Training anzupassen oder vorübergehend zu reduzieren."

Mehr über Matthias Klaus Lauf-Passion lesen Sie auf seiner persönlichen Sport-Seite.

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