Ausnahmezustand für Jugendliche
Partylos durch den Lockdown

Mateo Baumrock und Anja Loibl im Gespräch über deren Sicht
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  • hochgeladen von Vanessa Wittmann

BEZIRK. Auch für Jugendliche erweist sich der Lockdown als große Umstellung. Weder Partys an Wochenenden, noch sonstige Veranstaltungen sind in der momentanen Pandemie möglich. Um Genaueres zu erfahren, wie sich der Lockdown vor allem auf Jugendliche auswirkt, wurden zwei Personen zwischen 18 und 20 Jahren über die Situation befragt.

„Im Kontakt mit Freunden bin ich in der jetzigen Zeit eher zurückhaltend, jedoch muss man sich hin und wieder mit wenigen Leuten treffen, so dass einem nicht die Decke auf den Kopf fällt.“, erklärte Anja Loibl, welche in Oberrabnitz sesshaft ist. Die 20-Jährige erwähnte zusätzlich, dass sie sich durch den Lockdown definitiv vermehrt mit ihren Haustieren, sowie mit ihrer Familie beschäftigt. Auch ihre Liebe zur Natur und zum Kochen ist in dieser Zeit aufgeblüht. Ihrer Meinung nach ist Bewegung wirklich das Wichtigste, denn wenn man durch das Home-Schooling den ganzen Tag vor dem Laptop sitzt, muss man sich bewegen, daher hat sie auch intensiveres Interesse an Yoga entdeckt.
„Meine Wochenenden sind nicht sonderlich aufregend, da man nicht einmal das Kino oder Sonstiges besuchen kann, aber ich finde, dass Skifahren eine super Alternative ist, da man sowieso den Abstand einhält und beim Fahren natürlich auch niemandem zu nahe kommt.“, antwortete Anja, auf die Frage, wie sie nun ihre Wochenenden verbringt.

Um mögliche Unterschiede der Situationslösung zwischen den beiden Geschlechtern festzustellen, wurde auch der 20-jährige Lockenhauser, Mateo Baumrock, befragt. Der Jugendliche ist momentan beim Roten Kreuz tätig. Nach einer langen Arbeitswoche wäre das Feiern am Wochenende eine gute Abwechslung. Die Musik war ihm schon immer ein sehr großes Anliegen und durch die Einschränkung der sozialen Kontakte entdeckte er auch sein Interesse am Musik produzieren, beziehungsweise des Aufnehmens seiner Lieder. Auch das Skateboarden mit Freunden lenkt ihn von der Corona-Situation ab, da man einerseits an der frischen Luft ist und man andererseits auch sehr gut den Sicherheitsabstand einhalten kann. Auf die Frage, welche möglichen Alternativen es gäbe, um auch in dieser Zeit Spaß zu haben, antwortet er, dass man seine Umgebung vor allem in diesem Augenblick mehr wertschätzen soll, in dem man beispielsweise längere Spaziergänge macht oder sich um seine Liebsten kümmert.

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