Zell am See
Alpine Symphony & Inclusion feiert Gründungsgala
- Die Initiative finanziert Erholungsaufenthalte im Grand Hotel für krebserkrankte Frauen.
- Foto: Johannes Radlwimmer
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Mit einer festlichen Inaugurationsgala im Grand Hotel Zell am See wurde die gemeinnützige Organisation Alpine Symphony & Inclusion gGmbH offiziell gegründet. Im Mittelpunkt stand die Präsentation eines neuen Programms, das krebserkrankten Frauen kostenlose Erholungsaufenthalte inmitten der Pinzgauer Bergwelt ermöglichen soll.
ZELL AM SEE. Kunst, Musik und gesellschaftliches Engagement standen im Mittelpunkt der Inaugurationsgala der neu gegründeten gemeinnützigen Organisation Alpine Symphony & Inclusion gGmbH. Im historischen Saal des Grand Hotels Zell am See versammelten sich Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Medizin und Kultur, um die offizielle Gründung der Initiative zu feiern. Bewusst wurde die Veranstaltung im Oktober, dem internationalen Brustkrebs-Monat, abgehalten. Im Mittelpunkt des Abends stand der Launch der Initiative Alpine Symphony Respite™ – eines spezialisierten Programms, das krebserkrankten Frauen stärkende Erholungsaufenthalte (Respite Stays) im Grand Hotel ermöglicht.
Passend zum Symbol der rosa Schleife als weltweites Symbol der Hoffnung und Solidarität im Kampf gegen Brustkrebs trugen die Vertreterinnen der Organisation rosa Kleider, während die Herren mit rosa Accessoires Akzente setzten. Zum Empfang wurden die Gäste mit dem rosafarbenen Schaumwein „Gisela“ begrüßt, einer Hausspezialität des Grand Hotels, benannt nach der Mutter des Eigentümers Dr. Wilfried Holleis.
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Wissenschaft, Natur und Musik als Säulen des Konzepts
Hinter der Initiative steht Dr. Anna Wegner. Die Gründerin studierte an der London School of Economics & Political Science sowie an der University of Cambridge. Ihre Forschung beschäftigte sich mit den psychosozialen Auswirkungen von Brustkrebserkrankungen und floss unter anderem in staatliche Richtlinien ein. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Neben ihrer Forschungstätigkeit engagierte sich Wegner über viele Jahre in internationalen Bildungs- und Sozialprojekten. Seit 2006 leitet sie in Zell am See das Zentrum „Skiing4all“, das neurodivergente Kinder und Erwachsene unterstützt.
„In meiner Forschung an der University of Cambridge habe ich untersucht, wie Trauma und Krankheit wie Krebs eine ‚Diskordanz‘ im Körper erzeugen. Kunst und insbesondere Musik ist nicht bloß Unterhaltung – sie ist eine neurologische Rekalibrierung. Sie erreicht jene Abschnitte in uns, die Worte nicht berühren können, und hilft dem Körper, vom Überlebensmodus in einen Zustand der Heilung überzugehen und die Diskordanz der Krankheit in eine Symphonie der Erneuerung zu verwandeln“, erklärte Dr. Wegner in ihrer Ansprache. Auf die Frage, warum ihre Methodik Wissenschaft, Natur und Kunst vereint, betonte sie: „Die Antwort ist einfach: ‚Ein Mensch ist eine Symphonie, keine einzelne Note‘ (‚A person is a symphony, not a single note‘). Krebs betrifft Körper, Geist und Seele gleichermaßen – deshalb muss eine harmonische Genesung alle diese Ebenen umfassen.“
Dr. Anna Wegner
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Dank an das Grand Hotel
Ein besonderer Dank galt dem Eigentümer Dr. Wilfried Holleis und dem Team des Grand Hotels Zell am See. Das traditionsreiche Haus feiert heuer sein 130-jähriges Bestehen und bietet mit seiner Lage auf einer privaten Halbinsel am Zeller See den Rahmen für die geplanten Erholungsaufenthalte.
„In der Krebserfahrung kann sich alles fragil, ungewiss und schwankend anfühlen. Doch die Natur und diese gewaltigen Berge bieten ein anderes Narrativ – eine Landschaft als zeitloses Meisterwerk der Beständigkeit, Ausdauer und stillen Kraft“, sagte Dr. Wegner. „Hier schauen uns die Berge nicht nur zu; sie tragen uns.“
Hochkarätiges Konzertprogramm
Für den musikalischen Höhepunkt des Abends sorgten der Wiener Geiger Johannes Fleischmann und der Pianist Philipp Scheucher. Das Programm spannte einen Bogen über mehrere Musikepochen und widmete sich auch Werken bedeutender Komponistinnen wie Amy Beach und Lili Boulanger.
Besonders berührte die Aufführung der „Sicilienne“ von Maria Theresia von Paradis. Die sehbehinderte Wiener Komponistin gilt vielen als Sinnbild für Resilienz und außergewöhnliche Schaffenskraft trotz persönlicher Herausforderungen. Das Publikum honorierte die Darbietungen mit lang anhaltenden Standing Ovations. Eine emotionale Zugabe bildete den Abschluss des Konzerts.
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Symbolische Kunstinstallation
Ein zentrales Element des Abends war die von Dr. Anna Wegner geschaffene Installation „Seven Empty Seats, Infinite Hope“ („Sieben freie Stühle, unendliche Hoffnung“). Sieben weiß verhüllte und mit rosa Rosen geschmückte Stühle in der ersten Reihe standen symbolisch für zukünftige Teilnehmerinnen des Respite-Programms.
Die bewusste Begrenzung auf sieben Frauen pro Aufenthalt soll laut Wegner eine intensive psychologische Begleitung und eine geschützte Atmosphäre ermöglichen. Die leeren Stühle bildeten zudem einen visuellen Brückenschlag zu der Initiative, die künftige Erholungsaufenthalte finanziert – weshalb die Stühle während des gesamten Abends bewusst frei blieben. Nach dem offiziellen Festakt und dem Konzert lud das Grand Hotel die Gäste zu einem Fünf-Gänge-Galadinner im historischen Kaisersaal.
Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Medizin
Zu den Ehrengästen zählte die Salzburger Landtagsabgeordnete Camilla Schwabl, die die Landesregierung vertrat. Auch Hotel-Eigentümer Dr. Wilfried Holleis und seine Familie nahmen am gesamten Veranstaltungsprogramm teil und signalisierten ihre Unterstützung für die Initiative.
Darüber hinaus waren Vertreter der Wirtschaft sowie medizinische Fachkräfte aus der Region anwesend. Neben Dr. Karl Egger, dem Leiter der Radiologie des Tauernklinikums und der Kaprun Diagnostik, und dem geschätzten Zeller Arzt Dr. Dieter Lahoda würdigten auch anwesende Therapeuten das ganzheitliche Konzept und boten ihre aktive Unterstützung für das Projekt an.
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Spenden finanzieren Erholungsaufenthalte
Die gesammelten Spenden kommen vollständig der Initiative Alpine Symphony Respite™ zugute. Finanziert werden damit kostenlose Erholungsaufenthalte für Frauen nach einer Krebserkrankung, die sich zusätzlich in herausfordernden Lebenssituationen befinden, etwa als Alleinerziehende, pflegende Angehörige, Frauen mit Behinderungen oder Betroffene persönlicher Krisen. Über die Vergabe der Plätze entscheidet ein wissenschaftlich-medizinischer Beirat nach transparenten Kriterien.
Spendenverbindung
Kontoinhaber: Alpine Symphony & Inclusion gGmbH
Bank: Erste Bank
IBAN: AT58 2011 1858 2070 4500
BIC/SWIFT: GIBAATWWXXX
Verwendungszweck: Donation Alpine Symphony Respite
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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt
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