Corona
"Ansteckungsgefahr erst in unmittelbarer Nähe"

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Der Coronavirus beschäftigt seit einigen Wochen die gesamte Welt und hat auch vor den heimischen Regionen nicht halt gemacht.

ZELL AM SEE. Der Ausnahmezustand hat in den vergangenen Tagen auch das Bundesland Salzburg und den Pinzgau erreicht. Immer mehr Fälle des aus China stammenden Virus werden bekannt und somit wächst auch die Verunsicherung in der Gesellschaft. Einige positiv getestete Hotelgäste wurden von Saalbach in eine ehemalige Frühstückspension in Piesendorf umquartiert um eine weiter Ausbreitung des Virus im Pinzgau zu unterbinden und so der Erkrankung Herr zu werden. 

Ohne Absprache

Weil aber die Entscheidung für diese Verlegung der Patienten rasch und ganz ohne Absprache mit den Piesendorfern geschehen ist, sorgte dieses Urteil der Bezirkshauptmannschaft für großen  Unmut in der Gemeinde. Jedoch besteht für die Bewohner nur ein äußerst geringes Risiko sich mit dem Coronavirus anzustecken sagt Rudolph Pointner, ärztlicher Direktor des Tauernklinikums Zell:"Eine direkte Ansteckungsgefahr herrscht erst in unmittelbarer Nähe, das heißt ab einem ungefähren Abstand von zwei Metern hält man sich in einer potentiellen Gefahrenzone auf. Somit sind mit dem Coronavirus infizierte Nachbarn in Isolation keine Gefahr für die unmittelbaren Nachbarshäuser."

Gesichtsmasken nur wenig Schutz

Den Nutzen von herkömmlichen Schutzmasken hinterfragt Pointner: "Um den Virus komplett abzuwehren müssten die Masken müssten extrem dicht sein. Nur eine 100 prozentige Dichte würde totale Sicherheit bieten. Herkömmliche Gesichtsmasken bieten also keinen kompletten Schutz und müssten wegen der unzureichenden Abdeckung um den Mund- und Nasenbereich sehr oft gewechselt werden." 

Mehr dazu: Im Pinzgau wurde ein Krisenstab eingerichtet und Maßnahmen beschlossen, die die Covid-19-Verbreitung eindämmen sollen. >HIER LESEN<

Mehr Infos zum Coronavirus in Salzburg >>HIER<<

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Autor:

Peter Weiss aus Pinzgau

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