Leserbrief: "Ab wann ist ein Krankenhaus krank?"

Ein Leserbrief von Renate Ratzenböck aus Uttendorf zum Thema Tauernklinikum-Standort Mittersill.
  • Ein Leserbrief von Renate Ratzenböck aus Uttendorf zum Thema Tauernklinikum-Standort Mittersill.
  • Foto: Archiv Bezirksblätter
  • hochgeladen von Christa Nothdurfter

„Tauernklinik Standort Mittersill, Modernisierung soll 2019 starten“, so konnte man vergangene Woche lesen. Der Baubeginn wurde – wie schon so oft – nach hinten verschoben. Zwar keine Jahre, aber doch einige Monate, von März 2019 auf September 2019. Warten wir halt noch ein bisschen länger. Leitln, schön langsam sind wir OberpinzgauerInnen äußerst mürbe und verstört. Wir reagieren bereits allergisch auf jede noch so kleine Zeitverschiebung. Aber wie heißt es so schön: „Wer heute keine Allergie hat, ist sowieso nicht gesund“.

Was mir darüber hinaus zu denken gibt, ist die Tatsache, dass ich aus den Zeitungsberichten nicht wirklich schlauer geworden bin. Bin ich so begriffsstutzig, habe ich mich gefragt? Mit Begriffen wie ,strategisch sinnvolles Fachlifting', ,Primärversorgungselemente', ,strategische Schwerpunktsetzung im Rahmen des Gesundheitskonzeptes' kann ich nicht wirklich etwas anfangen. Das sind für mich Satzteile, die halt in politischen Reden und Berichten vorzukommen haben, die gut klingen, die wahrscheinlich beruhigen sollen, die etwas versprechen, aber doch wieder nichts, die mir aber als eine aus dem Fußvolk nicht wirklich weiterhelfen, denn was wurde nicht schon alles zugesagt.

Was mich ebenfalls stutzig macht, ist die Tatsache, dass immer wieder von Planungsarbeiten gesprochen wird. Ja, lagen die nicht schon einmal fix fertig auf dem Tisch und sollte der Spatenstich nicht schon vor Jahren erfolgen?

Ich glaube, jetzt wird es allmählich Zeit, dass ein Termin, wenigstens ein einziger Termin, einmal eingehalten wird. So hat man das Gefühl. Der Patient ,Krankenhaus' siecht seit Jahren vor sich hin. Finden Sie nicht, dass schön langsam die Genesung voranschreiten und der Krankenstand beendet sein sollte? Es geht hier schließlich um die gesundheitliche Versorgung einer ganzen Region und Gesundheit sollte nun wirklich keine Glückssache sein, oder?

Renate Ratzenböck,
5723 Uttendorf

HIER DER LINK zum gegenständlichen Bezirksblätter-Artikel

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