25.09.2014, 09:25 Uhr

Ausbildung auf der Spitze Österreichs

Die Projektgruppe der HAK Zell am See (Dir. Thomas Hauer, Manuel Riess, Patrick Hetz, Andreas Foch, Prof. Clemens Cerny, Alexander Hettegger, Prof. Günter Volgger)
Zell am See: HAK Zell am See |

HAK Zell am See am Großglockner:

Einmal auf dem höchsten Punkt Österreichs stehen, hinwegblicken über die begrenzten Täler, in denen der Alltag wohnt und die gemeinsame Freude über den Gipfelsieg genießen. Dies haben vier zukünftige Maturanten der HAK Zell am See erleben dürfen. Im Rahmen des Maturaprojekts „Tourismusmagnet Großglockner Hochalpenstraße“ haben die Schüler aus der 5 DHAK zusammen mit Direktor MMag. Thomas Hauer, Prof. Clemens Cerny und Prof. Günter Volgger am höchsten Berg Österreichs den „Mythos Großglockner“ am eigenen Leib erfahren und mit fantastische Eindrücke dokumentiert. Über den „Alten Kalser Weg“ ging es am ersten Tag zur höchstgelegenen Schutzhütte Österreichs, der Erzherzog-Johann-Hütte. Wunderschönes Wetter im Alpenhauptkamm und hervorragende Verhältnisse haben den anschließenden Gipfeltag am Großglockner zum unvergesslichen Erlebnis gemacht – 3 798 m über dem Meer, höher geht es in diesem Land nicht.

„Für uns war es eine echte Herausforderung und der krönende Punkt unseres Maturaprojekts. Vielen Dank an Prof. Günter Volgger, mit dem wir den idealen Ansprechpartner für unser Vorhaben hatten. Er hat uns als ausgebildeter Berg- und Schiführer die Tour auf den Großglockner ermöglicht“, wusste Projektleiter Andreas Foch, bei wem er sich als Erster zu bedanken hatte. „Für die finale Phase unseres Maturaprojekts in Zusammenarbeit mit der Großglockner Hochalpenstraße war diese Gipfeltour der ideale Startschuss, denn nun stehen noch die betriebswirtschaftlichen Auswertungen und die Gestaltung des Projektbuchs an“, unterstrich Alexander Hettegger den Teambuilding-Charakter der Tour der ebenso stolz war, wie die beiden Projektmitglieder Patrick Hetz und Manuel Riess.

Projektbetreuer Prof. Bernd Hirschbichler zeigt Begeisterung: „Den Burschen ist bewusst, wie wichtig Teamarbeit ist, um erfolgreich zu sein. Sie erarbeiten in aufwendigen Analysen (semantisches Differential), wie die Großglockner Hochalpenstraße bei ihren Kunden und Mitarbeitern wirkt. Den sportlichen Aspekt in ein Maturaprojekt zu integrieren freut mich als aktiven Sportler ganz besonders!“

Die Präsentation der Projekte erfolgt im März 2015. Bis dahin heißt es: Die Konzentration immer auf den nächsten Schritt richten, durchatmen und weiter nach oben – das haben die vier Schüler am Berg gelernt und durchaus Parallelen zu ihrem Ausbildungsweg an der HAK Zell am See gezogen.

„Es ist nicht der Berg, den wir bezwingen, wir bezwingen uns selbst.“
Sir Edmund Hillary

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