30.11.2017, 15:40 Uhr

Branchentreffen für Hoteliers im Krallerhof bei Leogang

Mag. Walter Scherb (Fa. Spitz/Gasteiner MIneralwasser) und Gastgeber Sepp Altenberger vom Hotel "Der Krallerhof". (Foto: Helmut Hofmüller)

GastroDialoge 2017: Auch in der Gastronomie sind Regionalität und Nachhaltigkeit immer mehr DAS Thema.

LEOGANG (hh). Ende November fanden im Betrieb „Krallerhof" in Leogang die "GastroDialoge 2017" statt. Die Veranstaltung, die alljährlich in einem österreichischen Vorzeigebetrieb (Hotel oder Spa Resort) stattfindet, stand heuer unter dem Motto „Networking mit Hoch-Genuss".

Beliebte Plattform

Die Treffen gelten seit der Gründung im Jahr 2008 als neue Kommunikations- und Networkingplattform für Hotellerie- und Gastronomie-Betriebe. Ein begleitendes Rahmenprogramm mit innovativen Produktworkshops sowie kurzen Vorträgen und auch Verkostungen bei der Veranstaltung runden das mittlerweile sehr beliebte Branchentreffen ab. So treffen sich viele Gastronomen und Hoteliers aus allen Bundesländer von Österreich.

Referent Walter Scherb

Einer der Höhepunkte heuer war der interessante Vortrag „Regionalität - oft gebrauchtes und verbrauchtes Schlagwort oder ein Wert mit Nachhaltigkeit?", der von Walter Scherb von der Spitz Gruppe - seit 2007 gehören zum Konzern beispielsweise auch die Gasteiner Mineralwasser - gehalten wurde.
Der Referent thematisierte, dass hinsichtlich regionaler Produkte nicht nur in den Lebensmittelgeschäften bzw. Supermärkten mehr Nachfrage herrscht, sondern dass dies längst auch in der Gastronomie zum immer wichtiger werdenden Thema ist geworden ist. Eine Studie zeigt auf, dass österreichische Konsumenten aktiv nach regionalen Produkte suchen und auch bereit sind mehr dafür zu zahlen: „Für 40 Prozent der Österreicher steht die regionale Herkunft auf Platz eins der Einkaufskriterien und für regionale Produkte sind sie bereit, 15 Prozent mehr dafür zu bezahlen. Walter Schreib: "Bei Regionalität geht es um Werte die Werte Nachhaltigkeit und Transparenz."

Tendenz steigend

Eine weitere Analyse des Marktes hat ergeben, dass 66 Prozent bereit sind, mehr Geld für Nachhaltigkeit auszugeben, das sind 16 Prozentpunkte mehr als 2014 – Tendenz steigend. Auch die Transparenz über Inhaltsstoffe in Lebensmitteln rückt immer stärker in den Fokus der Konsumenten. Interessant in diesen Zusammenhang ist auch, dass Österreich glaubwürdig die Werte der Nachhaltigkeit und Transparenz bei höchster Qualität vermittelt."
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