Wandertage
Pongauer kämpft mit Wanderstiefeln gegen Drogenabhängikeit

- von links: Peter Zauner und Christian Schwab werden im Kampf gegen Drogen noch öfters zusammenarbeiten.
- Foto: Philipp Scheiber
- hochgeladen von Philipp Scheiber
Der Pongauer Peter Zauner konnte dieses Jahr durch seine Wanderung von Tenneck nach Passau ein Zeichen gegen die Drogensucht setzen. Durch die generierte Aufmerksamkeit konnte der Salzburger Unterstützer gewinnen und schon die nächsten Veranstaltungen planen.
PONGAU. Peter Zauner hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem durch Wanderungen Menschen, die ein Suchtproblem haben und die Angehörigen, die darunter leiden aufzuzeigen, dass man nicht alleine ist und einem geholfen werden kann. Durch diese Aktionen generierte der Pongauer schon viel Aufmerksamkeit und konnte diverse Sponsoren gewinnen.
Einer der ersten Unterstützer
Seit der ersten Stunde gab es Unterstützer für das Projekt "unser gemeinsamer Weg" des Salzburgers. Egal ob Privatpersonen oder Betriebe, jeder wollte helfen. Der Betrieb KFZ-Schwab ist einer der tatkräftigen Unterstützer. Nun, da Peter Zauners PKW den Geist aufgegeben hat, ließ es sich der Betrieb nicht nehmen, wieder zu helfen und die Versicherung des neuen KFZ zu sponsern. Darüber hinaus will der Chef Christina Schwab am nächsten Wandertag, um ein Zeichen zu setzten, mitwandern und wenn möglich Verpflegung beisteuern.

- Peter Zauner wanderte im Rahmen einer Spendenaktion von "Unser gemeinsamer Weg" dieses Jahr bereits auf die Bachalm.
- Foto: UnsergemeinsamerWeg
- hochgeladen von Peter Weiss
Resonanz der Wandertage
Im Mai 2022 begann die Reise des Pongauers von Tenneck nach Passau. Die Reise des Salzburgers dauerte gut zwei Wochen. Während den verschiedenen Etappen begleiteten ihn die unterschiedlichsten Menschen. Nina aus Wien, ehemalige Obdachlose und Drogenabhängige bewältigte etliche Kilometer mit Peter Zauner und konnte allen mitteilen, wie sie aus dem Teufelskreis ausbrechen konnte. Jens kam extra aus der Schweiz, um mit Peter Zauner die ganze Strecke zu bestreiten.
"Es ist wichtig, an die Verstorbenen zu denken und das den Drogenabhängigen und deren Umfeld geholfen wird"
Peter Zauner
Segnung während der nächsten Wanderung
Am 27. Mai wird ein "Gedächtniswandertag" stattfinden. Anstatt der zwei Wochen wird es diesmal eine Tages-Etappe von gut elf Kilometern werden. Auch ein Pfarrer wird die Mutigen auf ihren Weg begleiten und eine Segnung vollziehen. Geplant ist ein gemütliches Zusammensitzen am Tagesenden, um den geschafften Weg zu würdigen. Neben dem physischen Projekt rief Peter Zauner am 1. Dezember eine Selbsthilfegruppe für Drogenabhängige im Pongau ins Leben. Dort können sich Personen vollkommen anonym melden und ohne Charme ihre Probleme mitteilen.

- Um noch mehr Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu werfen, sind die nächsten Veranstaltungen schon geplant.
- Foto: Philipp Scheiber
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