Internetnutzung
Radstädter Schulen rufen zur Vorsicht im Internet auf
- Rund 120 Schüler lauschten wie der Pädagoge Philipp Stangl über die Gefahren im Netz erzählte.
- Foto: MMS Radstadt
- hochgeladen von Philipp Scheiber
Am 7. Februar fand der "Safer-Internet-Day" statt. Diverse Schulen in Radstadt machten eine ganze Woche lang Projekte zu diesem Thema, um Schülerinnen und Schülern den richtigen Umgang im Netz näher zu bringen. Es wurde auch beleuchtet, worauf online im Detail geachtet werden soll, um nicht in unangenehme Situationen zu geraten.
RADSTADT. Bearbeitete Bilder, Personen die sich für jemanden anderen ausgeben und "Fake News". Im Internet sicher an seriöse Informationen zu kommen, wird immer mehr zur Herausforderung. Durch den "Safer-internet-Day" soll zur Vorsicht im Internet aufgerufen werden. Vor allem die Jugend muss geschützt werden und deshalb haben die Musik-Mittelschule, Volksschule und Sonderschule Radstadt sich zusammen getan, um den Schülern richtiges Verhalten im Web näher zu bringen.
"Manche Fotos nicht posten"
Am 7. Februar war "Safer-Internet-Day" und aus diesem Grund gestalteten die Radstädter Musik-Mittelschule, Volksschule und Sonderschule die ganze Woche rund um den sicheren Umgang im Internet. Es wurden diverse Workshops für die Schülerinnen und Schüler veranstaltet. Auch die Eltern und Lehrpersonen wurden integriert und zu einem Elternabend zu den Themen "Safer Internet" und "Umgang mit den digitalen Medien" eingeladen. Die "Aufklärungswoche" gipfelte in einem schulübergreifenden Vortrag von dem Lehrer an der MMS Radstadt, Philipp Stangl. In diesem Vortrag wurden den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern im Detail erklärt, wie man WhatsApp und Co. beispielsweise verantwortungsvoll nutzt und welche Fotos man lieber nicht posten sollte.
- Es ist wichtig die Informationen aus Social Media auf andere, seriösen Seiten, auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.
- Foto: MMS Radstadt
- hochgeladen von Philipp Scheiber
Informationen doppelt checken
"SaferInternet.at" setzt sich seit 2005 dafür ein, Personen einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien beizubringen. Zu dem diesjährigen "Safer-Internet-Day" lag das Augenmerk speziell auf der Informationsbeschaffung der Jugend. Laut einer Umfrage von "SaferInternet.at" beziehen 80 Prozent der zwischen elf und 17-Jährigen ihre täglichen Informationen aus dem Social Media-Bereich. Die Wenigsten halten die Auskünfte aber für vertrauenswürdig. Deshalb wurde auch in den Radstädter Schulen vermehrt darauf hingewiesen, dass man die Informationen aus dem Internet immer auf seriösen Seiten und Portalen, am besten sogar doppelt checken sollte.
Umsonst gibt's nichts
Um ein sicheres Surfen im Netz zu garantieren, trug "Saferinternet.at" wichtige Tipps, primär für Schülerinnen und Schüler, zusammen.
"Was ein jeder Internetnutzer verstehen muss, ist, dass nicht alles wahr ist, nur weil es im Internet steht. Deshalb soll man die Informationen am besten mehrfach auf ihre Richtigkeit überprüfen."
Matthias Jax Projektleiter "Saferinternet.at"
"Es ist wichtig zu begreifen, dass es online nichts umsonst gibt. Wenn ein Angebot zu verlockend scheint, ist es dies meist auch und es könnte sich um einen Internetbetrug handeln", erklärt Matthias Jax. Vor allem für Minderjährige ist es wichtig zu verstehen, dass nicht jede Person die ist, für die sie sich online ausgibt. Im Internet sei es einfach, seine Identität zu verschleiern und deshalb solle man bei Interaktionen mit Fremden immer auf der Hut sein, informiert die Initiative für verantwortungsvollen Umgang im Netz.
- Matthias Jax, Projektleiter von "Saferinternet.at" beleuchtete noch einmal auf was Schüler im Internet achten sollten.
- Foto: Franziska Liehl Photography
- hochgeladen von Philipp Scheiber
Das könnte dich auch interessieren:
Aktuelle Nachrichten aus Salzburg auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.