Trockenheit in Salzburg
Den Klimawandel ernst nehmen, anstatt zu leugnen
- Kommentar von MeinBezirk Salzburg Redakteurin Sabrina Moriggl
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Der heutige Kommentar von MeinBezirk-Salzburg-Redakteurin Sabrina Moriggl beschäftigt sich mit dem Klimawandel, den zunehmend heißen Tagen in Salzburg und den Folgen für Mensch und Landwirtschaft.
SALZBURG. Die Parabel vom „Frosch im Kochtopf“ besagt, dass ein lebender Frosch, wenn man ihn in heißes Wasser wirft, sofort wieder heraushüpft. Gibt man ihn jedoch in kaltes Wasser und erwärmt die Flüssigkeit langsam, bleibt er sitzen, bis er verendet. Die Parabel ist zwar wissenschaftlich nicht haltbar, denn Studien haben gezeigt, dass Frösche auch in langsam wärmer werdendem Wasser versuchen zu fliehen. Als Gleichnis für den Menschen und den Klimawandel hält sie sich jedoch erstaunlich gut.
Hitze ist nicht wie früher
Denn Fakt ist: Viele Menschen tun den heurigen Sommer und die Trockenheit mit einer Handbewegung ab und verweisen auf die Vergangenheit, in der es immer wieder heiße Tage gab. Ja, vereinzelte Tage. Das Portal „Hitze in Österreich“ verdeutlicht das gut: Hier werden aktuelle Hitzetage mit früheren Jahren verglichen. So gab es in den 1970er-Jahren fast fünfmal weniger Hitzetage als heuer. Das ist Fakt. Die Hitze ist real.
Und ja, Wärme ist wichtig, doch ein Zuviel kann schädliche Auswirkungen haben. Nicht nur auf den Kreislauf und die Gesundheit der Menschen, sondern auch auf die Umwelt. Der Frosch ist vielleicht nur eine Parabel. Unsere Hitzesommer sind es nicht.
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