Frühling ist Zeckenzeit in Salzburg
Was passiert, bei einem Zeckenstich
- Borreliose wird durch Zecken übertragen und kann schwere Folgen haben.
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Zeckenstiche sind besonders im Frühling keine Seltenheit und sie lassen sich auch nicht völlig vermeiden. Wer in der Natur unterwegs ist, trifft sehr häufig auf die kleinen Spinnentiere. Doch was kann passieren, wenn man gestochen wird?
SALZBURG. Zecken können viele Krankheiten übertragen, weshalb ihre Stiche oft gefürchtet sind. Am häufigsten kommt es zu einer Infektion mit Lyme-Borreliose. Dabei handelt es sich um eine bakterielle Infektion, die unbehandelt schwere Folgen haben kann.
Die Krankheit Lyme-Borreliose
Lyme-Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, welche durch Bakterien (Borrelien) ausgelöst wird. Die Krankheit wird vorwiegend durch Stiche von infizierten Zecken ausgelöst. Rund 30 Prozent der in Europa am häufigsten vorkommenden Zeckenarten sind von den Bakterien infiziert und können so andere Tiere und Menschen anstecken. Zu einer Infektion kommt es durch den Stich einer infizierten Zecke, doch nicht jeder Zeckenstich bedeutet gleich, dass man krank wird. Das Infektionsrisiko liegt nur etwa bei fünf Prozent.
- 30 Prozent der in Europa am häufigsten vorkommenden Zeckenart ist infiziert.
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Symptome und Folgen
Kommt es zu einer Infektion, treten die Symptome meist nach wenigen Tagen oder erst nach ein paar Wochen auf. In den meisten Fällen kommt es zuerst zu einer ringförmigen Hautrötung an der Einstichstelle. Außerdem können Kopfschmerzen, Fieber und Müdigkeit auftreten. In seltenen Fällen können auch Gehirnhautentzündungen, Gelenkentzündungen, Gesichtsnervenlähmungen und Nervenwurzelentzündungen kommen.
- Eines der Symptome bei einer Infektion ist häufig Fieber.
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Auch Hautveränderungen an den Extremitäten können auftreten. Bei rechtzeitiger Behandlung mit Antibiotika klingen die Symptome nach wenigen Tagen oder Wochen ab. Unbehandelt kann es zu lang anhaltenden Beschwerden kommen. Die Diagnose von Borreliose kann in vielen Fällen nicht eindeutig durch Antikörpertests gestellt werden. Darum ist häufig eine Untersuchung der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit notwendig.
Vorsorge bei Zeckenstichen
Derzeit gibt es keine Impfung gegen Borreliose, weshalb der beste Schutz gegen eine Infektion der Schutz gegen einen Zeckenstich ist. Doch auch wenn es zu einem Stich kommt, ist es bedeutend, dass man frühzeitig handelt und die Symptome genau beobachtet. Treten Hautrötungen auf, kann man diese mit einem Kugelschreiber umranden, um zu beobachten, ob sie sich ausbreiten. Bei anderen Symptomen wie Fieber sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden.
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