Umweltbaustelle in Salzburg
Schwitzen für die Natur - Jugendliche setzen sich ein
- Rund 20 Personen verbringen ihre Zeit diese Woche im Moor um die Artenvielfalt aufrechtzuerhalten.
- Foto: Katharina Warter
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Der Alpenverein organisierte in Zusammenarbeit mit der Biotopschutzgruppe HALM ein ökologisches Projekt. Vom 26. Juli bis zum 1. August 2026 helfen ehrenamtliche Helferinnen und Helfern zwischen 16 und 30 Jahren aus ganz Österreich bei dem Vorhaben mit.
SALZBURG. Junge Helferinnen und Helfer haben es sich zur Aufgabe gemacht, wertvolle Flächen rund um das Samer Mösl und den Fritzbach in Salzburg zu schützen und die Artenvielfalt zu erhalten. Gemeinsam erledigen sie Aufgaben wie schädliche Pflanzen beseitigen, mähen artenreicher Wiesen, die Bekämpfung invasiver Pflanzenarten, wie japanischen Riesenknöterich, sowie das Entfernen von Buschwerk.
Schwitzen, um Lebensraum zu schützen
Trotz der immer heißer werdenden Tage, arbeiten die freiwilligen Helferinnen und Helfern intensiv an der Verbesserung und Erhaltung der Wälder. Laut den Freiwilligen ist es oft körperlich herausfordernd, jedoch gibt es an den Abenden immer entspannte Aktivitäten wie gemeinsames grillen, Spiele spielen oder spazieren gehen.
- Dienstags standen besonders der Japanische Staudenknöterich und der Amerikanische Goldrausch im Fokus.
- Foto: Katharina Warter
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Die Vorteile der freiwilligen Arbeit
Die Arbeit der Freiwilligen ist sehr bedeutend für die Bekämpfung invasiver Pflanzen, denn die meisten Pflanzen sind sehr standhaft und müssen über Monate und Jahre hinweg öfter ausgerissen werden. Genau deshalb ist die Arbeit in der „Umwelt Baustelle“ ein wichtiger Bestandteil des Naturschutz in Salzburg.
Die meisten invasiven Pflanzen haben über tausend Samen und verbreiten sich so sehr schnell. Heimische Pflanzen werden dadurch überwuchert und verschwinden irgendwann ganz. Durch das regelmäßige Ausreißen wird eine Überwucherung verhindert und die heimische Pflanzenwelt gestärkt. Ein weiterer wichtiger Faktor dieser Arbeiten ist das Budget, denn wenn man wirklich Arbeiterinnen und Arbeiter anstellen müsste, würde dies eine Menge Geld in Anspruch nehmen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer ist die Pflege der Naturschutzgebiete in dieser Form überhaupt finanzierbar.
- Günther Nowotny führte durch das Moorgebiet und zeigte die gefährdenden Pflanzen.
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Einsatz im Samer Mösl und am Fritzbach
Dieses Jahr konzentriert sich eine der verschiedenen Umweltbaustellen in Salzburg auf das Samer Mösl und den Fritzbach. Das Samer Mösl ist ein wertvoller Lebensraum für seltene Moorpflanzen und zahlreiche Tierarten. Als letzter großflächig erhaltener Teil eines rund 10.000 Jahre alten Moors wirkt es als natürlicher CO2- und Wasserspeicher. Auch der Fritzbach ist ökologisch bedeutsam und bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Invasive, eingeschleppte Pflanzenarten würden diese Lebensräume völlig einnehmen, wenn man nicht gegen sie vorgehen würde und somit wären die Gebiete als Lebensraum völlig verändert.
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