Neuer Lesestoff im Gepäck
Herbstzeit ist Lesezeit

Geschichte von der Corona-Pandemie
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In der nunmehr kalten Jahreszeit gibt es kaum etwas Gemütlicheres, als sich mit einem guten Buch auf die Couch zu mümmeln. Im Gespräch mit der Bezirksrundschau verraten Christa und Isabella Loidl ihre Tipps für interessanten Lesestoff.

Jedes Jahr treffen sich tausende Menschen auf der Frankfurter Buchmesse, die ihre Leidenschaft für gute Geschichten teilen und dort die neuesten Trends der Medienbranche begutachten. Nachdem die Messe letztes Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nur digital stattfinden konnte, darf heuer wieder in physischer Form gestaunt werden. Eröffnet wird die Veranstaltung am Mittwoch, den 20. Oktober, und dauert bis zum 24. Oktober 2021.

Quarantäne im Roman

Christa und ihre Tochter Isabella Loidl von der Buchhandlung Loidl in Ebensee geben Tipps zu Buchneuerscheinungen dieses Jahr. Im Roman Das Vierzehn-Tage-Date von René Freund wird etwa die Corona-Pandemie aufgearbeitet. Die Story handelt von einem Mann, der über die Plattform Tinder eine Frau kennenlernt, aber schnell klar wird, dass das zwischen ihnen keine Zukunft hat. „Sie haben ein Date und müssen danach 14 Tage gemeinsam in Quarantäne“, erzählt Isabella. „Es ist wirklich lustig. Und jeder, der auch in Quarantäne war, denkt sich, so ist es mir auch ergangen“, ergänzt Christa.

Für die Krimi-Liebhaber empfehlen die Loidls Der letzte Knödel von Herbert Dutzler. „Wer den Dutzler kennt, weiß, worum es geht“, beschreibt Christa den Schreibstil des Autors. Im bereits neunten Teil des Altausseer-Krimis ermittelt Postenkommissar Gasperlmaier im Mordfall um eine tote Köchin. „Vor allem wenn man die Region kennt, kann man sich viel gut vorstellen. Wenn man dann selbst durch den Ort geht, und sich denkt ‚ach ja, das war ja hier‘“, ergänzt Christa schmunzelnd.

Den Apfelbaum schütteln

Auch für Kinder gibt es dieses Jahr Spannendes in der Bücherwelt. Für die Kleinsten ab etwa eineinhalb Jahren eigne sich Isabella zufolge das Mitmachbuch Schüttel den Apfelbaum von Nico Sternbaum sehr gut. „Das ist sehr lieb geschrieben. Es steht dann etwa: ‚Der Baum ist so schwer, kannst du mich bitte schütteln‘, dann soll das Kind das Buch schütteln und auf der nächsten Seite liegen die Äpfel am Boden“. Zuletzt erzählt sie noch, dass bei ihnen privat derzeit Erdbeerinchen Erdbeerfee – Ein geheimnisvolles Geschenk - der Renner sei. „In der Geschichte sind Wörter durch Bilder ersetzt, somit kann das Kind aktiv mitlesen.“ Ihre fünfjährige Tochter sei dabei immer sehr stolz, so Loidl.


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