25.09.2014, 12:00 Uhr

Frühe Vorsorge bei Brustkrebs

Das Abtasten ist ratsam, um mögliche Veränderungen rasch zu bemerken.

Früherkennung und Vorsorge erhöhen die Therapiechancen

BEZIRK. Jährlich erkranken in Österreich 5000 Frauen an Brustkrebs. Im Schnitt jede achte Frau. Brustkrebs ist somit der häufigste Krebs, der bei Frauen auftritt. Eine Früherkennung rettet in solchen Fällen oftmals das Leben. Das weiß auch Frauenärztin Carola Fuschlberger-Traxler von der Praxis Frauen-Gesundheit in Bad Ischl: „Die frühzeitige Erkennung von bösartigen Veränderungen der Brust ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.“ Empfohlen wird deswegen, die eigene Brust gut zu kennen, um mögliche Veränderungen rasch zu bemerken. „Frauen im gebärfähigen Alter sollten daher einmal im Monat die Brust durch Abtasten selbst untersuchen. Das idealerweise immer zum selben Zykluszeitpunkt“, so Fuschlberger-Traxler. Dafür sollte man sich Zeit nehmen. Zuerst sollte eine Frau ihre Brüste im Spiegel betrachten, um optische Veränderungen wahr zu nehmen, wie Hautoberfläche oder Verwölbungen. Um mögliche Knoten feststellen zu können, sollte man die Brust mit leichtem Druck abtasten. Hier gilt: Je früher ein Tumor entdeckt wird, umso größer ist die Chance auf Heilung.

Präventive Maßnahmen
Was wirklich die genauen Ursachen für Brustkrebs sind, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Präventive Maßnahmen sind beispielsweise ein gesünderer Lebensstil.
Hier sollte man beachten: Einen übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden, Übergewicht reduzieren, mehr Sport und Bewegung im Alltag, sowie eine gesündere und abwechslungsreichere Ernährung, reduzieren das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
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