22.000 haben bereits unterschrieben

Dem Spittaler Krankenhaus, das privat geführt wird, stehen massive Kürzungen bevor
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BEZIRK (ven). Die Unterschriftenaktion "Pro Krankenhaus Spittal", die von Heidrun Konrad und Evelin Staber initiiert wurde, wurde ein für die Initiatorinnen "voller Erfolg". Mittlerweile haben - neben Gesundheitsreferentin Beate Prettner selbst - auch Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter und 22.000 weitere Oberkärntner unterschrieben. Man will so den geplanten Kürzungen, die der Regionale Strukturplan Gesundheit (RSG) vorsieht, entgegentreten. Die Aktion endet am 29. März, 30.000 Unterschriften sind das erklärte Ziel.

"Anreiz fehlt"

Hueter will sich bei Prettner noch diesbezüglich zu Wort melden. "Wir brauchen die Bettenanzahl, dies ist in einem Bezirkskrankenhaus unverzichtbar. Denn das Haus Samonigg hat gezeigt, dass man sehr wohl um ein Drittel billiger sein kann als ein Kabeg-Haus", erläutert Hueter. Er sehe nicht ein, warum man bei denjenigen einspart, die "die Kosten ohnehin im Griff haben." Er sehe ein Absehen der Kürzungen als Bonus für diejenigen, die "im Ranking sowieso vorne sind. Nun ereilt sie aber das selbe Schicksal wie diejenigen, die sich nicht so anstrengen." Der Anreiz würde dann fehlen.

"Nicht an Bettenzahl gemessen"

Beate Prettner hat auf der Liste bei der 90-Jahr-Feier des Krankenhauses Spittal selbst auf der Liste unterschrieben. In ihrer Rede betonte sie, dass die Qualität der medizinischen Versorgung heutzutage nicht mehr an der Bettenanzahl gemessen werde. "Was heißt das konkret?", wirft Hueter in den Raum. Jedenfalls möchte er sich für den Einsatz der beiden Damen, die ihre private Zeit dafür hergeben, bedanken.

Um Termin angefragt

Konrad und Staber haben eine Terminanfrage an Landeshauptmann Peter Kaiser, Gesundheitsreferentin Beate Prettner und Landeshauptmann-Stellvertreterin Gabriele Schaunig für März-April gestellt, um die Unterschriften zu übergeben. Nun warten sie auf eine Antwort. "Wenn wir das Datum haben, werden wir Verwaltungsdirektorin und Geschäftsführerin des Krankenhauses Andrea Samonigg-Mahrer und verantwortliche Spittaler Politiker auch dazu einladen", so Konrad zur WOCHE.

Wer noch nicht unterschrieben hat:
Listen gibt es beim Portier im Krankenhaus, die dort auch wieder abgegeben werden können oder per Post an Pro Krankenhaus Spittal, Ebnerwiese 12, 9800 Spittal, eingescannt per Mail an kon.rad@netway.at
Online kann man die Petition unter www.prokhspittal.at unterstützen.

Autor:

Verena Niedermüller aus Spittal

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