Ausbau von Straßen und Bahn
Steirische Infrastrukturprojekte im Fokus
- (Symbolfoto) Die A9 ist in der Steiermark zu 103 Prozent ausgelastet, eigentlich überlastet und auch die S36 sowie S37 gehören, laut Landeshauptmann Drexler, dringend ausgebaut.
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Für Österreich, aber auch die Steiermark sei eine effiziente und moderne Infrastruktur unerlässlich, weshalb man sich nun entschied, das Thema Mobilität, Energieinfrastruktur und den Ausbau der Telekommunikation in der steirischen Volkspartei in den Fokus zu rücken. Vor allem der Ausbau der A9, der S36 und S37 sollen vorangetrieben werden, da es eine ideologische Ausschließung des Straßennetzes zu vermeiden gelte.
STEIERMARK. Während aktuell die A9 zu 103 Prozent in der Steiermark ausgelastet, somit überlastet ist, wurden die Weiterführungen und der Ausbau der S36 sowie S37 vor nicht allzu langer Zeit auf Eis gelegt. Nun setzen sich Landeshauptmann Christoph Drexler und Bezirksparteiobfrau und Landtagspräsidentin Manuela Khom für die Vorsetzung, Umsetzung und Weiterführung dieser Verkehrsprojekte ein.
- Vonseiten der Steirischen Volkspartei fordere man, Infrastruktur ganzheitlich zu denken und nicht aus ideologischer Motivation Verkehrsmittel auszuschließen.
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"Infrastruktur ganzheitlich denken"
Die Volkspartei habe in ihren Österreichplan ein wesentliches Augenmerk auf die Steiermark gelegt und möchte "Infrastruktur ganzheitlich denken" für den Wirtschaftsstandort, die Lebensqualität und die Konkurrenzfähigkeit Österreichs, aber auch der Steiermark.
„Ich bin dem Bundeskanzler dankbar, dass er das Infrastruktur-Thema in den Fokus rückt. Gerade die Steiermark ist hier lange benachteiligt worden – sowohl was die Straßen- als auch die Schieneninfrastruktur angeht", so Landeshauptmann Christoph Drexler.
Dabei sei die dauernde Überlastung der A9, beispielsweise auch nicht förderlich für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schienen über das Cargo Center in Graz, so der Landeshauptmann. Auch der weitere Ausbau der S36 und S37 sei für die angebundenen Regionen entscheidend. Dabei dürfe aber nicht nur an den Straßenverkehr gedacht werden. Vielmehr müsse Infrastruktur ganzheitlich gedacht werden. Es dürfe hier kein Entweder Oder geben, sondern vielmehr eine ganzheitliche Lösung. So sei der Ausbau der Bahnstrecke Bruck-Graz-Maribor genauso wichtig wie der Ausbau der genannten Straßen in der Steiermark, bis hin zu einer besseren Energieinfrastruktur und einem flächendeckenden Breitbandinternet.
Eine Frage der Ideologie?
Khom ist zuversichtlich, habe man doch im Landtag der Steiermark erst im Juni einen Entschließungsantrag eingebracht sowie die im Mobilitätsplan Obersteiermark West angeführten Zielsetzungen zum Straßenbau definiert und konkretisiert.
„Ich habe mich gemeinsam mit Landeshauptmann Christopher Drexler bereits in der Vergangenheit für diese Maßnahme eingesetzt und bin froh, dass dies nun in der kommenden Periode final in Angriff genommen werden soll. Aus regionaler Sicht ist der Ausbau der S36 sowie der S37 und die damit verbundenen Lückenschlüsse unerlässlich. Für unsere heimischen Betriebe und vor allem für die Bevölkerung ist die Verbindung nach Süden von enormer Bedeutung und muss für die Zukunft gestärkt werden“, schließt Landtagspräsidentin Manuela Khom ihre Argumentation.
- Konkrete Pläne, beziehungsweise einen Baustart zum Ausbau der Straßen, aber auch der Bahn, wurden nicht genannt.
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Bei der Frage der Verkehrsinfrastruktur müsse an alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gedacht werden. Hier sei es, laut Verkehrssprecher und Landtagsabgeordneten Armin Forster egal, ob Pkw, Fahrrad oder Bahn. Es gehe um einen ganzheitlichen Ansatz und eine ideologische Ausschließung des Straßennetzes in einer modernen, effizienten Infrastruktur sei nicht zielführend.
„Es braucht vernünftige Politik, die auf Fakten basiert und die nötige Entwicklung unseres Landes und unserer Regionen im Blick hat. Dafür werden wir weiterkämpfen“, betonen Landesparteiobmann Landeshauptmann Christopher Drexler und Landtagspräsidentin Manuela Khom abschließend. Genauere Informationen rund um den Ausbau der genannten Straßen legt die steirische Volkspartei in ihrer Aussendung nicht bei.
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