Coronavirus 2021
Anmeldung zur Impfung: Gemeinderäte besuchten über 80-Jährige

Gemeinderäte - wie hier Sepp Köll von »Telfs neu« - gingen am Wochenende von Tür zu Tür, um die Telfer Seniorinnen und Senioren über die bevorstehende Corona-Impfung zu informieren.
  • Gemeinderäte - wie hier Sepp Köll von »Telfs neu« - gingen am Wochenende von Tür zu Tür, um die Telfer Seniorinnen und Senioren über die bevorstehende Corona-Impfung zu informieren.
  • Foto: MG Telfs
  • hochgeladen von Georg Larcher

TELFS. Die über 80-jährigen Bürger/innen von Telfs wurden von der bevorstehenden Corona-Impfung in Kenntnis gesetzt – dafür wurde ein ungewöhnlicher Weg gewählt: Da durch Medien und Telefon nicht alle zu erreichen waren, gingen GemeinderätInnen zur Bedarfserhebung von Tür zu Tür und überbrachten die Anmelde-Informationen persönlich.

Referatsleiter Arnold Wackerle, der die Aktion organisiert hat, berichtet:

"Durch die enge Terminsetzung des Landes waren wir etwas unter Druck. Deshalb hat Bürgermeister Christian Härting die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte gebeten, die älteren Menschen, die wir nicht erreichen konnten, persönlich aufzusuchen."

Ortspolitiker an der Haustüre

Neun MandatarInnen des Gemeindeparlaments, darunter der Bürgermeister, schwärmten am Wochenende mit Adressenlisten zu dieser Bedarfserhebung aus und überbrachten den Seniorinnen und Senioren die zur Anmeldung nötigen Informationen. Etwa 260 solche Besuche wurden absolviert.

Fast 500 der rund 670 Mitbürger/innen der Altersgruppe 80plus haben sich bisher für die Impfung gemeldet. Arnold Wackerle:

„Von den übrigen wurde eine größere Zahl bereits in den Pflege- und Altenheimen geimpft oder sie haben sich beim Hausarzt zur Impfung angemeldet. Bei einigen wird aus medizinischen Gründen darauf verzichtet. Natürlich gibt es auch einige, die sich nicht impfen lassen möchten, doch das ist eine kleine Minderheit.“

Die gesammelten Anmeldungen werden jetzt an die zuständigen Stellen beim Land weitergeleitet. Diese bauen dann die entsprechende Impf-Infrastruktur auf. Sobald das geschehen ist, wird den Seniorinnen und Senioren Ort und Termin der Impfungen mitgeteilt.

Bgm. Christian Härting dankt allen, die bei dieser kurzfristigen Aktion so tatkräftig mitgeholfen haben:

"Wie man sieht, kann noch immer auf Solidarität und schnelle ehrenamtliche Hilfe in der Krise gezählt werden. Die Impfaktionen, die jetzt bevorstehen, sind auch für die Gemeinden eine weitere Herausforderung. Aber wir können jetzt etwas zuversichtlicher sein. Denn wenn alles klappt wie geplant, sind die Impfungen der Anfang vom Ende der Pandemie. Mit den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise werden wir sicher noch länger zu kämpfen haben. Aber: Wir werden auch das schaffen!“

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