Photovoltaik
Abbau der bürokratischen Hürden bei Errichtung von Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen sollen künftig mit weniger bürokratischen Hürden errichtet werden können.

TIROL. Um die Errichtung von Photovoltaikanlagen voranzutreiben, müsse man die bürokratischen Hürden im Bau- und Raumordnungsbereich senken, fordert VP-Umweltsprecher LA Martin Mayerl. Denn viele BürgerInnen würden gerade diese Hürden abschrecken.

Gestartete Landtagsinitiative war erfolgreich

Um den TirolerInnen die bürokratischen Hürden zu erleichtern, startete der Osttiroler Abgeordnete Mayerl eine Landtagsinitiative, die von allen Parteien einstimmig angenommen wurde. Künftig sollen Photovoltaikanlagen über 20m² keine Baubewilligung mehr benötigen, sie werden nur noch anzeigepflichtig sein. Zusätzlich soll das raumordnungsrechtliche Kriterium des Eigenbedarfs wegfallen.

Mit diesen Neuerungen hofft man, auf mehr Investition seitens der Bevölkerung in Photovoltaikanlagen. Diese wäre ein entscheidender Schritt hin zur Energiewende, so VP-Mayerl. Auch die Möglichkeiten der virtuellen Solarstromspeicherung und die attraktiven Förderprogramme tragen natürlich ihren Teil zur Energiewende bei. 

„Ich bin überzeugt, dass diese rechtlichen Vereinfachungen mithelfen werden, dass der Photovoltaik-Zug in Tirol weiter an Fahrt gewinnt“,

unterstreicht der VP-Umweltsprecher.

Jetzt, nach dem einstimmigen Landtagsbeschluss, ist die Landesregierung gefragt. Man erwartet, dass die Gesetzesanpassungen in der Bauordnung und im Raumordnungsgesetz vorgenommen werden. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
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