Kriminalitätsstatistik Vöcklabruck
Aufklärungsquote bei den Straftaten ist hoch

Ermittlungsbereichsleiter Hans-Jürgen Hofinger (l.) und Gerhard Lenzeder, Kriminalreferat des Bezirkspolizeikommandos.
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 Im Bezirk Vöcklabruck ist die Zahl der angezeigten Delikte im Vorjahr nur leicht angestiegen.

BEZIRK VÖCKLABRUCK (ju). Die oö. Kriminalitätsstatistik für 2018 bescheinigt dem Bezirk Vöcklabruck eine hohe Sicherheit. "Die Zahl der Delikte ist nur leicht um 2,8 Prozent auf 4.699 angestiegen", sagt Hans-Jürgen Hofinger, Ermittlungsbereichsleiter im Kriminalreferat des Bezirkspolizeikommandos. Überaus erfreulich sei die Steigerung der Aufklärungsquote von 59,3 auf 64,4 Prozent. Vöcklabruck sei damit einer der besten Bezirke in Oberösterreich.

Mehr Drogendelikte

Die leichte Zunahme bei den Straftaten sei in erster Linie auf die stärkere Bekämpfung der Drogenkriminalität zurückzuführen, so Hofinger. Das waren rund 150 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. "Das ist ein klassisches Kontrolldelikt, dem wir uns zuletzt verstärkt gewidmet haben."
Mehr als die Hälfte der Taten – exakt 2.496 – entfielen im Vorjahr auf "strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen, sprich Einbrüche und Diebstähle. "In diesem Bereich haben wir zuletzt vier große Tätergruppen festnehmen können", erklärt der Ermittlungsbereichsleiter. Vor allem bei den Wohnhaus-Einbruchsdiebstählen gab es seit September 2018 bis dato um 47 weniger als im Vergleichszeitraum mit insgesamt 112 Einbrüchen.

Aufmerksam und misstrauisch sein

"Wachsam, aufmerksam und misstrauisch sein", sagt Gerhard Lenzeder, Hofingers Kollege im Kriminalreferat, wenn es um die Verhinderung von Einbrüchen oder auch Cyber-Kriminalität geht. "Lieber einmal zuviel bei der Polizei anrufen als einmal zuwenig." Außerdem rät Lenzeder, Schmuck und andere Wertgegenstände zu fotografieren und sich Seriennummern zu notieren. "So kann Diebsgut leichter seinem Besitzer zugeordnet werden." Apropos Wertgegenstände: Diese sollen in abgestellten Autos – wenn überhaupt – niemals sichtbar abgelegt werden.

Autor:

Alfred Jungwirth aus Vöcklabruck

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