Oberösterreichs LEADER-Kleinregionen ziehen positive Zwischenbilanz

Vertreter der LEADER-Kleinregionen vlnr: GF Ing. Franz Augustin (Hausruck Nord), Obm.-Stv. Bgm. Ing. Franz Hauser (REGATTA), Obm.-Stv. Bgm. Herbert Strasser (Sauwald), GF Leo Gander (REGATTA), GF Klaus Preining (Mühlviertler Alm), GF Sabine Winkler (REGMO), Kons. Obm. Johann Gradl (Mühlviertler Alm), Obm. Bgm. Albert Stürmer (Hansbergland), Obm. Bgm. Dr. Kurt Kaiserseder Hausruck Nord), GF Thomas Müller (Sauwald), nicht im Bild: Obm. Bgm. Johannes Gaderer (REGMO), Obm. Bgm. Mag. Johann Reiter (REGATTA)
  • Vertreter der LEADER-Kleinregionen vlnr: GF Ing. Franz Augustin (Hausruck Nord), Obm.-Stv. Bgm. Ing. Franz Hauser (REGATTA), Obm.-Stv. Bgm. Herbert Strasser (Sauwald), GF Leo Gander (REGATTA), GF Klaus Preining (Mühlviertler Alm), GF Sabine Winkler (REGMO), Kons. Obm. Johann Gradl (Mühlviertler Alm), Obm. Bgm. Albert Stürmer (Hansbergland), Obm. Bgm. Dr. Kurt Kaiserseder Hausruck Nord), GF Thomas Müller (Sauwald), nicht im Bild: Obm. Bgm. Johannes Gaderer (REGMO), Obm. Bgm. Mag. Johann Reiter (REGATTA)
  • Foto: LAG Sauwald
  • hochgeladen von REGMO Mondseeland

Die LEADER-Regionen Attersee-Attergau (REGATTA), Hansbergland, Hausruck Nord, Mondseeland (REGMO), Mühlviertler Alm und Sauwald sind die sechs kleinsten LEADER-Regionen in Oberösterreich. Umso erfreulicher ist der aktuelle, erfolgreiche Zwischenbericht über die LEADER-Periode 2007-2013: Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Mio. Euro, mehr als 11 Mio. Euro an Fördergeldern, über 130 geschaffene Arbeitsplätze.

Die meisten der sechs Kleinregionen sind historisch gewachsen. Sie erkannten schon sehr früh den Wert einer fundierten ländlichen Entwicklung, gründeten teilweise bereits nach dem EU-Beitritt Österreichs sogenannte „LEADER-Regionen“ und nutzen die von der Europäischen Union bereitgestellten Entwicklungsinstrumente. Heute blicken sie auf eine stolze Bilanz zurück: „Small is beautiful“. Die sechs kleinsten LEADER-Regionen Oberösterreichs, das sind jene mit weniger als 25.000 Einwohnern, konnten nach zwei Drittel der Förderperiode LE 2007-2013 mehr als 11 Mio. Euro an genehmigten Fördergeldern aus EU, Bund und Land in ihre Regionen bringen. Dem gegenüber stehen rund 30 Mio. Euro an Projektgesamtkosten und über 130 geschaffene Arbeitsplätze. Zahlreiche weitere Projekte sind für die Zukunft bereits gesichert.

Die beiden Obmänner der benachbarten LEADER-Regionen Attersee-Attergau und Mondseeland streben auch weiterhin eine eigenständige und erfolgreiche Weiterentwicklung ihrer Regionen in der Förderperiode 2014-2020 an:

Bürgermeister Mag. Johann Reiter, Obmann der LEADER-Region REGATTA am Attersee meint: „In der Region Attersee-Attergau ist das LEADER-Programm seit 2001 eine Erfolgsgeschichte. Nicht nur wegen der vielen Projekte, sondern auch weil sich die Region als solche überzeugend manifestiert hat und ein tolles Netzwerk aus Politik, Wirtschaft und Vereinen entstanden ist. Dieser nachhaltige Effekt muss auch in der nächsten Förderperiode gewährleistet sein und darf nicht durch Spar- und Umstrukturierungsmaßnahmen gefährdet werden.“

Bürgermeister Johannes Gaderer, Obmann der LEADER-Region Mondseeland: „LEADER ist seit 1995 ein enormer Impuls für das Mondseeland. Unsere langjährige Aktivität der Regionalentwicklung und des LEADER-Prozesses mit mehr als 130 Projekten zeigt nachhaltig den großen Erfolg der ländlichen Entwicklung in unserer Region. Eine Fortführung des Programms ist für die Region Mondseeland deshalb von größter Bedeutung.“

Die monetäre Bilanz ist jedoch nur ein Teil dieser Erfolgsgeschichte. Für die einzelnen Regionen stehen noch weitere, nicht unmittelbar in Zahlen zu beziffernde positive Effekte zu Buche. So wurde in den eigenständig geführten LEADER-Vereinen mit eigenem Management besonders an der Bewusstseinsbildung sowie über die Grenzen hinaus bekannten Regionsmarken gearbeitet. Intensive Öffentlichkeitsarbeit führte zu einer Stärkung der Regionen und zu einer gesteigerten Identifikation der Bevölkerung mit der unmittelbaren Heimat, dies über Gemeindegrenzen hinweg.

Ländliche Entwicklung funktioniert dort am besten wo Erfahrungen aus der Region im Einklang mit der Natur und der Bevölkerung stehen. Nur durch intensive Zusammenarbeit von Gemeinden, Regionalentwicklung, Unternehmen, Institutionen, Vereinen und Menschen kann LEADER erfolgreich realisiert werden. Die positiven Effekte der Initiative „LEADER“ für die ländliche Entwicklung in den verschiedensten Bereichen wie Landwirtschaft, Tourismus, Kultur, Dorfentwicklung, Wirtschaft udgl. ist Ansporn auch in Zukunft verstärktes Engagement in die Fortführung dieses Programmes zu legen, geht es nach den Vertretern der Kleinregionen.

Was ist LEADER?

LEADER steht in Österreich seit 17 Jahren für einen innovativen, modernen und effektiven Ansatz zur Entwicklung ländlicher Regionen. Es handelt sich dabei um eine von EU, Bund und Ländern kofinanzierte Fördermaßnahme für den ländlichen Raum mit sektorübergreifendem Ansatz. Im Rahmen von LEADER werden Projekte aus verschiedensten Bereichen wie Landwirtschaft (=Diversifizierung), Tourismus, Kultur, Wirtschaft, Energie, Dorfentwicklung, Nahversorgung, Naturschutz gefördert. Derzeit läuft die Förderperiode 2007-2013. In Oberösterreich gibt es insgesamt 24 LEADER-Regionen, die die Initiative tragen.

Wo: REGMO, Technopark Straße 4, 5310 Mondsee auf Karte anzeigen
Autor:

REGMO Mondseeland aus Vöcklabruck

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