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Das Dreieck muss funktionieren

Franz Krammer pflegt den Kontakt mit den Eltern.
  • Franz Krammer pflegt den Kontakt mit den Eltern.
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Seit ca. zehn Jahren ist Franz Krammer der Leiter der Lehrausbildung bei Krenhof. Zurzeit bildet er zehn Burschen aus, auch immer mehr Mädchen entscheiden sich für eine technische Lehre, vor allem im Werkzeugbau. Er weiß, dass die laufende Unterstützung, zu Beginn und während der Lehre, besonders wichtig ist.

Wie können die Eltern am Beginn und während der Lehre unterstützen?
Franz Krammer: Es soll auf keinen Fall zu einer Abkoppelung kommen. Eine Lehre bedeutet nicht, dass der Betrieb alle Aufgaben übernimmt. Das klassische Dreieck ist wichtig: Eltern-Lehrling-Betrieb. Dabei hat jeder seine klaren Aufgaben und es ist eine Kooperation über die ganzen Jahre. Die Eltern sollen die Jugendlichen nicht überwachen oder bevormunden, sondern mit ihnen Gespräche führen, Probleme erkennen und lösen und in vielen Hinsichten aufmerksam sein. Eltern haben wirklich einen wesentlichen Anteil. Auch bei der Organisation, vor allem wenn es in die Berufsschule geht, brauchen die Lehrlinge eine helfende Hand.

Stehen Sie in Kontakt mit den Eltern Ihrer jungen Lehrlinge? Welche Informationsangebote stellen Sie/der Betrieb den Eltern zur Verfügung?
Krammer: Der Kontakt mit den Eltern ist während der gesamten Rekrutierungsphase wichtig. Sobald es zum Lehrvertrag kommt, sind die Eltern natürlich auch dabei, wenn ihre Kinder noch minderjährig sind. Während der Lehrzeit gibt es immer wieder Termine, aber das hängt auch von der Performance der Jugendlichen ab. Ist alles gut, sehen wir uns selten.
Aber es gibt immer wieder Anrufe, bei denen wir nachfragen, wie es dem Lehrling geht. Dies geschieht vor allem, wenn er nicht im Betrieb oder in der Berufsschule ist.

Autor:

Selina Wiedner aus Voitsberg

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