Hoffen auf hohe Beteiligung

Bgm. Willi Zagler half in den letzten fünf Jahren mit, die Stadt Köflach auf Vordermann zu bringen.
  • Bgm. Willi Zagler half in den letzten fünf Jahren mit, die Stadt Köflach auf Vordermann zu bringen.
  • Foto: Cescutti
  • hochgeladen von Harald Almer

Die Abgabefrist für die Findung des SPÖ-Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl 2015 wurde bis zum 9. Juli verlängert. Was halten Sie überhaupt von dieser Umfrage?
Willi Zagler: Ich finde es gut, dass die gesamte Bevölkerung eine Antwort auf die vergangenen fünf Jahre geben kann, in denen ich als Bürgermeister im Amt war. Zur Veranstaltung in der Knusperstube von Erwin Scherz möchte ich sagen, dass die Grundidee, die Kandidaten vorzustellen, keine schlechte ist. Allerdings widerspricht es dem von allen unterschriebenen Fairnessabkommen, wenn aufgrund von Terminabsprachen nur zwei Kandidaten Zeit finden können, der Bevölkerung Rede und Antwort zu stehen.
Wieso kam es überhaupt zu dieser Umfrage?
Zagler: Das verstehe ich auch nicht ganz. Ich finde es befremdlich, dass aus den eigenen Reihen Kritik an meiner Person kommt, wo wir doch nachweislich als SPÖ Köflach für die ganze Stadt gute Arbeit geleistet haben. Im Zuge der Budgetkonsolidierung und finanziellen Gesundung kann ich mit Stolz darauf hinweisen, dass in Köflach trotzdem kein Stillstand in den letzten fünf Jahren gegeben war.
Was sagen Sie zu den Vorwürfen gegen Ihre Person?
Zagler. Wenn man mit fünf Anschuldigungen bei der Staatsanwaltschaft zu tun hatte und alle sich als komplett haltlos erwiesen haben, dann prallen diese Vorwürfe aus den eigenen Reihen ab. Auch bei der letzten Anhörung wurde mit eine reine Weste zugesichert. Meine Bitte an die Bevölkerung ist es, dieses Vorwahlmodell zu unterstützen und die Möglichkeit wahrzunehmen, ihren Kandidaten für die Gemeinderatswahl kundzutun. Gibt es eine hohe Wahlbeteiligung, können dadurch auch Manipulationen verhindert werden bzw. fallen diese nicht mehr so schwer ins Gewicht.
Die Bekanntgabe des Ergebnisses wird nach Auszählung einer zwölfköpfigen Wahlkommission am Montag, dem 14. Juli, um 17 Uhr erfolgen.

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