Gösser Open
Die beste Runde von Neumayers Karriere

Der Salzburger Bernard Neumayer ist nach dem ersten Tag der Gösser Open Zweiter.
  • Der Salzburger Bernard Neumayer ist nach dem ersten Tag der Gösser Open Zweiter.
  • Foto: GEPA-Pictures/Gösser Open
  • hochgeladen von Harald Almer

Bernard Neumayer legte am Donnerstag einen perfekten Start in die mit 42.500 Euro dotierten Gösser Open im Golfclub Erzherzog Johann in Maria Lankowitz hin! Der 28-jährige Salzburger notierte sechs Birdies sowie einen Eagle auf seiner Scorekarte und katapultierte sich mit einer starken 64er-Runde (-8) auf den zweiten Zwischenrang. Noch einen Schlag weniger benötigte der Italiener Luca Cianchetti, der mit einer 63 (-9) die bisher besten Turnierrunden bei den Gösser Open von Thomas Feyrsinger (2005) und Claude Grenier (2011) egalisierte.

Extrem happy

„Ich habe schon gestern beim ProAm-Turnier eine 64 gespielt und bin natürlich sehr happy, dass ich das heute wiederholen konnte. So in ein Turnier zu starten, ist extrem befreiend. Damit ist auch das Selbstvertrauen wieder da, das mir zuletzt schon ein wenig gefehlt hat, nachdem mir über einen längeren Zeitraum kaum Runden mit tiefen Scores gelungen sind. Mein langes Spiel war sehr sicher und deshalb sind mir auch keine groben Fehler unterlaufen“, bilanzierte Neumayer, der mit der 64 seine beste Runde auf der Alps Tour spielte. Bisher war eine 66er-Runde für den Radstädter, der sich Platz zwei mit dem Franzosen Paul Elissalde teilt, in den Rekordbüchern dieser Turnierkategorie gestanden.

Chancenauswertung

Der Grazer Lukas Nemecz eröffnete sein Heimturnier zwar mit einer 68er-Runde (-4), haderte aber mit seiner mangelnden „Chancenauswertung“ auf den Grüns. „Ich habe mit zwei Birdies einen Traumstart hingelegt, war aber dann im weiteren Verlauf der Runde um und am Grün zu wenig effektiv. Ich habe zu viele Birdiechancen aus einer Distanz von drei bis fünf Metern ausgelassen. Andererseits habe ich mir kein Bogey geleistet, und das ist immer positiv. Fünf Schläge Rückstand auf den Führenden sind zwar nicht wenig, aber es ist für mich trotzdem noch alles drinnen. Auch deshalb, weil mein langes Spiel derzeit gut funktioniert und ich heute eigentlich nie in Bedrängnis gewesen bin“, sagte Nemecz, der nach dem ersten Tag auf Platz zehn rangiert.
Für Lokalmatador Martin Wiegele (70/-2) und Routinier Markus Brier (71/-1) verlief der Start in die 27. Auflage der Gösser Open nicht nach Wunsch. „Nach der 67 bei schlechteren Bedingungen im gestrigen ProAm ist die 70 natürlich enttäuschend. Ich habe heute einige Putts zu viel verschoben und zum Abschluss auf der 18 auch noch ein Bogey gespielt. Mit zwei guten Runden ist zwar noch viel möglich, aber dieser Start macht es für mich nicht leichter“, erklärte Wiegele.

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