Tour of Austria im Bezirk Voitsberg
Rundfahrt-Comeback am Voitsberger Hauptplatz

Das Hauptfeld hatte am Voitsberger Hauptplatz rund sechs Minuten Rückstand. | Foto: MeinBezirk/Harald Almer
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Nach mehreren Jahrzehnten feierte die Tour of Austria - früher Österreich-Radrundfahrt - im Bezirk Voitsberg am Mittwoch ein Comeback. Auf der ersten 188 Kilometer langen Etappe sausten die 132 Radrennfahrer in 22 Teams durch Stallhofen, hatten am Voitsberger Hauptplatz eine Sprintwertung und an der Grenze zum Bezirk Deutschlandsberg eine Bergwertung.

VOITSBERG. Am Vortag kam es am Grazer Mariahilferplatz zur großen Präsentation aller 132 Fahrer und der 22 Teams mit Gaberl-Challenge und sogar einer Gesangs- und Rudereinlage. Am Mittwoch wurde es auf der 1. Etappe von Graz nach Gamlitz über 188 Kilometer ernst. Und da fuhr der Tross erstmals seit Jahrzehnten wieder durch den Bezirk Voitsberg. Legendär war im Jahr 1974 der Reifendefekt von Rudolf Mitteregger auf der Abfahrt vom Gaberl. Der Betreuerwagen steckte im Feld, Mitteregger hatte weit voran sein Hinterrad ausgebaut und schrie verzweifelt: "Wo san den dee, diese A...!" Der begleitende TV-Wagen hielt voll auf diese Szene und ganz Österreich wusste am nächsten Tag von diesem Ereignis.

Am oberen Hauptplatz war der Strich für die Sprintwertung gezogen worden. | Foto: MeinBezirk/Harald Almer
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Durch Stallhofen und Voitsberg

Diesmal ging es im Bezirk Voitsberg ruhiger zu, wenn gleich der einsetzende Regen die Fans nicht gerade begeisterte. Von St. Bartholomä kommend erlebte Stallhofen eine Ortsdurchfahrt, bevor es weiter nach Voitsberg ging. Am oberen Teil des Hauptplatzes war eine Sprintwertung angesetzt und Dutzende Fans wollten die Stars hautnah erleben, darunter auch Bürgermeister Bernd Osprian und Stefan Reinprecht, Direktor der Sparkasse Voitsberg-Köflach, selbst passionierter Radfahrer.

Bürgermeister Bernd Osprian (2. v. r.) und Sparkasse Voitsberg-Köflach-Direktor Stefan Reinprecht (r.) zählten zu den Fans. | Foto: MeinBezirk/Harald Almer
  • Bürgermeister Bernd Osprian (2. v. r.) und Sparkasse Voitsberg-Köflach-Direktor Stefan Reinprecht (r.) zählten zu den Fans.
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Die vierköpfige Spitzengruppe kam nur ein paar Minuten nach der avisierten Durchfahrt um 12 Uhr Mittag, dahinter kämpften zwei österreichische Verfolger um den Anschluss. Das Hauptfeld, das von den Fans mit Gejohle und Klatschen empfangen wurde, hatte da schon an die sechs Minuten verloren. Weiter ging es zum WEZ-Kreisverkehr und durch die Voitsberger Unterflurtrasse nach Krottendorf-Gaisfeld und Ligist, an der Bezirksgrenze wartete die erste Bergwertung, die sich auch die führende Vierergruppe schnappte. Da hatte schon stärkerer Regen eingesetzt.

Die beiden österreichischen Verfolger bei der Voitsberger Durchfahrt. | Foto: MeinBezirk/Harald Almer
  • Die beiden österreichischen Verfolger bei der Voitsberger Durchfahrt.
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Die Erlebnisregion Graz, die maßgeblich mitverantwortlich war, dass es diesen Streckenverlauf gab, hatte in Stallhofen, Voitsberg und Ligist Bildschirme aufgestellt, wo alle die Etappe live mitverfolgen konnten.

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Das Hauptfeld hatte am Voitsberger Hauptplatz rund sechs Minuten Rückstand. | Foto: MeinBezirk/Harald Almer
Die beiden österreichischen Verfolger bei der Voitsberger Durchfahrt. | Foto: MeinBezirk/Harald Almer
Die ersten Vorboten des Trosses kamen genau um 12 Uhr Mittag nach Voitsberg. | Foto: MeinBezirk/Harald Almer
Am oberen Hauptplatz war der Strich für die Sprintwertung gezogen worden. | Foto: MeinBezirk/Harald Almer
Die Fans empfingen die 132 Fahrer in Voitsberg freundlich. | Foto: MeinBezirk/Harald Almer
Bürgermeister Bernd Osprian (2. v. r.) und Sparkasse Voitsberg-Köflach-Direktor Stefan Reinprecht (r.) zählten zu den Fans. | Foto: MeinBezirk/Harald Almer
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