Fahrplanverdichtung im 30-Minuten-Takt als Ziel

So sieht die Zukunft der GKB-Züge aus. Nach der Elektrifizierung, um schneller und leiser zu werden.
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Die Elektrifizierung des gesamten Streckennetzes im Kombination mit dem Ausbau der Infrastruktur und einer weiteren Taktverdichtung mit neuen Haltestellen sind die Überlegungen zur Weiterentwicklung der GKB. Seit vier Jahren widmet sich das Traditionsunternehmen mit Experten dem Thema umweltfreundliche Infrastrukturentwicklung. Dafür wurde durch die TU Graz eine interaktive Planung entwickelt, die Variablten wie Bevölkerungsentwicklung, Haltestellenveränderung und Mobilitätsverhalten berücksichtigt.

Massive CO2-Reduktion

Die Vorteile der Elektrizierung liegen auf der Hand: Auf 30 Jahre gerechnet üwrden die GKB mindestens 480.000 Tonnen CO2 einsparen, denn derzeit entstehen rund 7.000 Tonnen CO2 pro Jahr. In verschiedenen Prognosen und Planungen werden mittelfristig Steigerungen der Zugleistung um bis zu 150 Prozent – also das Zweieinhalbfache des heutigen Verkehrs zur Abdeckung der Nachfrage vorhergesagt. Diese massive Verbesserung des Angbots würde auch eine Erhöhung des fossil bedingten CO2-Ausstßoes auf geschätzte 16.000 Tonnen im Jahr bedeuten.

30 Minuten Takt nach Köflach

Weiters wären für E-Loks ein schnelleres Anfahren und ein schnelleres Bremsen möglich, daher könnten weitere Haltestellen auf den Strecken eingzogen werden. Und natürlich sind die Fahrzeuge im Gegensatz zu den mit Diesel betriebenen Zügen auch leiser. Im Großraum Graz und in der von der GKB bedienten Region Weststeiermark sollen zukünftig Zielvorgaben der S-Bahn Steiermark umgesetzt werden.
Auf den Hauptstrecken in der Region – zum Beispiel von Graz nach Köflach un retour – soll jeweils ein 30-Minuten-Takt und im Nahbereich von Graz sogar eine Verdichtung auf einen 15-Minuten-Takt erreicht werden. „Ein teilweise zweigleisiger Ausbau, vor allem zwischen Graz und Lieboch, sollte in der zweiten Ausbaustufe realistisch sein. Das hängt natürlich auch von der Finanzierung ab“, so GKB-Sprecher Ernst Suppan. „Wir sind technisch am Plafond, mehr Züge sind im Moment nur am Abend und am Wochenende möglich, das wiederum ist aber eine Entscheidung des Landes Steiermark.“

Sicherung der Kreuzungen

13 Eisenbahnkreuzungen wurden 2017 auf den GKB-Strecken saniert und umgebaut. Das Ministerium prüft seit 2012, wo Eisenbahnkreuzungen umgerüstet bzw. gesichert werden müssen. „Von den 112 öffentlichen Eisenbahnkreuzungen sind bereits 68% technisch gesichert, das heißt mit Schrankenanlage oder mit Lichtzeichen“, so Suppan. "Betrachtet man nur das S-Bahnnetz, liegen wir bereits bei 74%."

So sieht die Zukunft der GKB-Züge aus. Nach der Elektrifizierung, um schneller und leiser zu werden.
Eindrucksvolle Studie über die Einsparungsmöglichkeiten bei Elektrifizierung.
Autor:

Harald Almer aus Voitsberg

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