02.11.2016, 09:34 Uhr

Bärnbacherin rittert um den Umweltpreis der Diözese

Der Kräutergarten der St. Barbarakirche wurde für den Diözesanen Umweltpreis eingereicht. (Foto: Arthena Maxx)

Der Kräutgergarten der Kirche St. Barbara in Bärnbach ist nicht das einzige Projekt von Künstlerin Arthena Maxx.

Beim Wiederherstellungsfest der Goldkuppel in Bärnbach wurde sie extra erwähnt. Arthena Maxx alias Michaela Lukmann trug nicht nur mit einer Benefizvernissage im Februar zur Finanzierung der Renovierung bei, sie bemalte mit der Hand auch ein Festtagskleid, welches im Detail die Geschichte und aus der Sicht der Künstlerin die schönen und wichtigen Bereiche von Bärnbach darstellt..

Diözesaner Umweltpreis

Eines ihrer Herzensanliegen ist die ehrenamtliche Betreuung, Sanierung und künstlerische Gestaltung des Kräutergartens mit einer Kräuterbox direkt neben der St. Barbarakirche als Ort der inneren Stille. "Er ist auch ein künstlerischer Meilenstein am Kunstpfad durch Bärnbach, welcher 2017 erweitert wird", sagt Arthena Maxx. Sie nimmt mit ihrem Projekt am Diözesanen Umweltpreis teil.
Das Projekt im Detail: Der zuvor umzäunte Garten wurde von seiner Begrenzung befreit und ladet Besucher und Einheimische mit vier Bänken zum Hinsetzen, Schauen, Riechen und Nachdenken ein. Die Pflanzenvielfalt wurde erweitert und durch einen biblischen Pflanzengarten mit Dattelpalme, Feige, Olivenbaum, Maulbeerbaum, Granatapfel und Lorbeer erweitert und beschriftet. Das Areal hat einen saisonwechselnden Blumengarten, einen Gewürzkräuterhügel, einen 30 m langen Garten mit traditionellen und seltenen Kräutern und einen Genussgarten von Früchten zum Naschen.

Neue Kräuterbox

Im Rahmen der Optimierung wurde das angrenzende Holzhäuschen vollsaniert und mit einem aus Blattgold gestaltenden Mariengemälde verschönert. Das Häuschen, auch Kräuterbox genannt, wurde mit vorwiegend sakralem Kunsthandwerk aus der Region eingerichtet. Eine Besonderheit des Gartens ist die künstlerische Einbindung von Arthena Maxx. So entstanden sechs große wetterfeste Wandteppiche, welche erstmalig von der Privatstiftung Hundertwasser freigegeben wurden.
"Für das kommende Jahr ist das Anlegen eines symbolischen Weingartens geplant, außerdem möchte ich aus den Wandteppichen Weinetiketten fertigen und einen eigenen limitierten Bio-Kräutergartenwein der Kirche St. Barbara anbieten", so Arthena Maxx. An den vier freien Grasflächen werden die 14 Nothelfer als spezielle Gemälde Einzug finden. "Ein besonderes Anliegen ist es den Kräutergarten in Kombination mit dem Pfarrgarten zu einer einmal jährlichen musikalischen Freiluftveranstaltung für Chöre zu etablieren, da will ich den wunderbaren St. Barbarachor einbinden."
Und sonst? Im WEZ zeigte sie von August bis Oktober eine Ausstellung mit dem Schwerpunkt von handbemalter Kleidung und großen Gemälden, in Leibnitz beteiligte sie sich an der Ausstellung "Neben Dir". Ihre handbemalte Mode fand schon viele Anhänger und für besondere Anlässe wickelte sie Aufträge mit viel Freude ab. Jedes Stück ist ein Unikat.
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