28.06.2017, 17:22 Uhr

Neues Rüsthaus und ein modernes Gemeindeamt für Maria Lankowitz

So soll das neue Gemeindeamt in Maria Lankowitz aussehen. (Foto: Artivo)

Geht morgen, Donnerstag, bei der Gemeinderatsitzung in Maria Lankowitz alles glatt, werden ab Frühjahr 2018 zwei Großprojekte gebaut.

Seit zweieinhalb Jahren bereiten Bgm. Kurt Riemer, Vize-Bgm. Heinz Bernsteiner und ihr Team zwei große Projekte in Maria Lankowitz vor. Aber schon viel früher äußerte die FF Maria Lankowitz mit HBI Harald Sorger den Wunsch, das von ihr im Jahr 1962 erbaute Gebäude zu modernisieren, weil die Raumsituation sehr unbefriedigend war. Die Firma Artivo entwickelte drei Konzepte für einen Umbau, für das Konzept 2 gab es dann auch die Zustimmung vom Landesfeuerwehrverband und dem Land Steiermark.

Komplette Erneuerung

Voraussetzung für den Umbau ist der Auszug des Maria Lanowitzer Gemeindeamt in ein neues Gebäude. Geht bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag alles glatt, werden neben dem bestehenden FF-Gebäude vier neue Garagen - eine davon mit Waschbox - installiert. Im jetzigen Keller werden eine Werkstätte, ein Lager und die Atemschutzmasken untergebracht. Im Erdgeschoss kommen Umkleidekabinen für Männer und Frauen, ein Kommandoraum, Duschen, ein Wäscheraum und ein Lager. Im ersten Stock sind der Gemeinschaftsraum, die Küche, WC-Anlagen, ein Jugendraum und zwei Büros situiert. Mit diesem Umbau finden die 60 Mitglieder der Feuerwehr dann ausreichend Platz.

Neubau Gemeindeamt

Aber auch die Situation im Maria Lankowitzer Gemeindeamt ist seit Jahren ungenügend. "Durch die Fusion mit Gößnitz und Salla haben wir mehr Mitarbeiter, uns fehlen ein Trauungssaal und ein Hauptarchiv", beschreibt Bgm. Kurt Riemer die Lage. So wurde am Platz des alten Konsums ein neues Konzept ausgearbeitet. Ursprünglich waren auch Wohnungen geplant, doch nach drei Sitzungen beim Wohnbautisch des Landes Steiermark wurde dieser Plan verworfen. Die Gebäude sollen komplett geschliffen werden, um ein modernes, zweckmäßiges Gemeindeamt errichten zu können. Im Erdgeschoss werden der Sitzungs- bzw. Trauungssaal, ein Sessellager und eine Versorgungseinheit untergracht, außerdem eine öffentliche WC-Anlage, das Hauptarchiv und ein Lagerbereich. Im ersten Stock kommen die Verwaltungseinheiten mit dem Bürgerservice, weitere Archive, drei Büros, die Finanzverwaltung und eine Teeküche. Die Gesamtfläche beträgt 400 Quadratmeter.
Für beide Projekte gibt es eine schriftliche Förderzusage vom Land Steiermark über 1,2 Millionen Euro. Die Gemeinde nimmt einen Kredit auf, die Rückzahlungen von 120.000 Euro in den ersten zehn Jahren fallen nicht ins Gemeindebudget. Vom 11. bis zum 25. Jahr werden dann jährlich 65.000 Euro zurückbezahlt. "Das ist keine Überbeanspruchung unseres Budgets", so Riemer. "Der Umbau des Gemeindeamt in Edelschrott kostete rund 800.000 Euro, Arnfels 500.000, das neue Rüsthaus in Hirschegg 900.000 und in Köppling 680.000. Wir liegen mit unserem Projekt absolut im Rahmen."
Bei einem positiven Gemeinderatsbeschluss beginnt Artivo sofort mit den Detailplanungen, die Ausschreibungen sollten im November oder Dezember rausgehen, der Baubeginn ist mit Frühjahr 2018 avisiert, die Fertigstellung des Gemeindeamts Ende 2019. Der Umbau des Rüsthauses dauert etwas länger.
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