30.10.2017, 17:57 Uhr

Update: Hubschrauber mit Wärmebildkamera sucht mutmaßlichen Todesschützen

Auf diesem Forstweg mitten im Wald in Gschnaidt entdeckte der Hubschrauber das Fluchtauto. (Foto: LPK Steiermark)

Acht bis zehn Polizisten aus dem Bezirk Voitsberg waren am Montag rund um die Uhr im Einsatz. Am Dienstag fliegen gleich zwei Hubschrauber das Gelände ab.

Das Waldgebiet in Gschnaidt, unmittelbar angrenzend an die Gemeinde Geistthal-Södingberg, ist groß und schwer einsichtbar. Aus dem Bezirk Voitsberg waren am Montag elle verfügbaren Tagstreifen im Einsatz, also acht bis zehn Mann, dazu kamen Beamter aus Graz-Umgebung und der Cobra. Ein Hubschrauber überflog das Waldstück mehrmals, er entdeckte auch den Kastenwagen des mutmaßlichen Todesschützen aus Stiwoll. "Er stand auf einem Forstweg in einem abgelegenen Waldwinkel. Zu Fuß hätten wir ihn nicht so schnell gefunden", sagte der Voitsberger Polizeikommandant Johann Hohl.

Zwei Hubschrauber

Die Polizei rechnet damit, dass der mutmaßliche Täter sich in diesem Waldgebiet, das er wie seine Westentasche kennt, verschanzt hat. Und er dürfte seine Langwaffe bei sich tragen, das macht ihn so gefährlich für die Bevölkerung. In der Nacht von Montag auf Dienstag wird ein Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera eingesetzt, vielleicht entlarvt die Rest-Körperwärme den Mann und sein Versteck. Am Dienstag werden zwei Hubschrauber eingesetzt.
Vor wenigen Tagen hielt der Mann in der Volksschule Geistthal einen Naturvortrag. Sehr höflich und zuvorkommend lehrte er die Kinder etwas über Wiesenblumen und Bäume und zahlte ihnen nachher auch noch ein Eis. Die Lehrerinnen wussten nichts von der Vorgeschichte dieses Mannes.
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