06.11.2016, 19:56 Uhr

Sagenhaftes und Mystisches - Andersweltzeit in Puch bei Weiz

Die drei Erzählerinnen: Mariou, Gund vom Dreiweg und die Mundwerkerin (v.l.)
Im Rahmen des Erzählfestivals "Im Schatten des Berges" fand in der Aula der Volksschule Puch bei Weiz ein ebenso märchen- und sagenhafter wie spannender, fesselnder und mystischer Erzählabend statt.
Die drei renommierten und auf professioneller Ebene agierenden Erzählerinnen "Gund vom Dreiweg" (Gudrun Wieser), "Mariou" (Marion Wiesler) und die "Mundwerkerin" (Ursula M. Walch) entführten mit nahezu theatralisch vorgelebten Geschichten in eine Welt von Königen und Hexen, Prinzen und Drachen. Packend, heiter, berührend, erotisch und gruselig. Auf ebenso hohem künstlerischen Niveau gestaltete die Weizer "John Ryan´s Band" die Erzählreise musikalisch: Folkmusik, irische, schottische, original.
Der Abend in Puch war einer von mehreren Programmpunkten eines Erzählfestivals mit dem Kulm als geografischen und inhaltlichen Mittelpunkt. Sieben steirische Erzählerinnen und Erzähler (neben den genannten noch Astrid Andrae, Christa Schmollgruber, Franziska Kren Leitgeb, Frederik Mellak und Justine Sundl) verführten die Zuhörer an drei Spielstätten in die geheimnisvolle Anderswelt - jene Welt, die hinter unserer Alltagswelt liegt und in der es Wunder und Märchen gibt. Im Mittelpunkt der Erzähltage stand der Kulm, der alleinstehende und epochenweise als verflucht geltender Berg. Seine Ausstrahlung sollte den Inhalt der dargebrachten Geschichten beeinflusst haben: Einsamkeit, Sehnsucht, Weisheit, Liebe, Tod, Humor und Bergsagen.
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