Wien
Mitarbeiter eines FPÖ-Parlamentariers attackiert und ausgeraubt
- Die FPÖ berichtete in einer Aussendung am Tag nach der Wahl von einer "ganzen Reihe von gewalttätigen Vorfällen gegen Politiker, Mitarbeiter und Anhänger der FPÖ".
- Foto: ROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com
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Laut der FPÖ ermittelt die Polizei gegen unbekannte Täter, die einen Mitarbeiter des FPÖ-Bundesrats Christoph Steiner am Wahlabend beim Nachhauseweg attackiert und ausgeraubt haben sollen. Die Polizei möchte sich zu "so sensiblen personenbezogenen Sachverhalten" nicht äußern.
WIEN. Nachdem die FPÖ am vergangenen Sonntag bei der Nationalratswahl gewonnen hat, soll ein Mitarbeiter eines nicht namentlich genannten FPÖ-Parlamentariers vor seinem Haus überfallen und ausgeraubt worden sein. Es werde insinuiert, dass der Überfall auf das Konto von linksextremen Gruppierungen ginge. Das berichtet "stopptdierechten.at" auf X.
Dieser Vorfall werde laut X-Beitrag aktuell "massiv" verbreitet. Die Wiener Polizei teilte indes mit, dass man sich zu "so sensiblen personenbezogenen Sachverhalten" nicht äußern will.
Tatsächlich berichtete die FPÖ in einer Aussendung am Tag nach der Wahl von einer "ganzen Reihe von gewalttätigen Vorfällen gegen Politiker, Mitarbeiter und Anhänger der FPÖ". Bei dem attackierten Mann soll es sich um einen Mitarbeiter von FPÖ-Bundesrat Christoph Steiner handeln, der beim Nachhausekommen vor seiner Haustüre überfallen und ausgeraubt wurde. Beim Vorfall wurde der Mann nicht verletzt, geraubt wurde sein Mobiltelefon und ein Laptop.
- Bei dem attackierten Mann soll es sich um einen Mitarbeiter von FPÖ-Bundesrat Christoph Steiner (im Bild, Archiv) handeln, der beim Nachhausekommen vor seiner Haustüre überfallen und ausgeraubt wurde.
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"Täter aus dem linksextremen Milieu"
Auf MeinBezirk-Anfrage wollte sich die FPÖ nicht zu den Details äußern, um die Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern nicht zu gefährden: "Wir können Ihnen nach Rücksprache mit dem Opfer jedoch versichern, dass aufgrund der Aussagen der Täter während des Überfalls der Schluss mehr als naheliegt, dass die Täter dem linksextremen Milieu zuzuordnen sind".
Am Alsergrund, wo die Wahlparty der Freiheitlichen stattgefunden hat, wurde die Feier von linken Aktivisten gestört, heißt es. Die Partygäste seien verbal und körperlich attackiert worden, ein FPÖ-Mitarbeiter sei von einer Antifa-Aktivistin mit einem Getränk überschüttet worden.
- Die FPÖ holte erstmals bei einer Nationalratswahl den ersten Platz vor ÖVP und SPÖ.
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Die Toiletten des Lokals wurden laut der Partei verstopft, an der WC-Wand wurden Botschaften wie "Die Antifa ist überall! Auch auf euren Parties ;-)" sowie "FPÖ verrecke" hinterlassen. Die Protestler versuchten laut FPÖ den FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz zu bespucken, ein Mitarbeiter von ihm wurde auf der Straße "von Vermummten umstellt und beschimpft". Die Polizei schritt sofort ein und "konnte Schlimmeres" verhindern, heißt es.
"Wenn man aber als Wahlsieger nicht mehr feiern kann, ohne massiv attackiert, bedroht und gejagt zu werden, dann ist hier eine Grenze überschritten. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Polizisten bedanken, die im Einsatz waren, um unsere Politiker, Mitarbeiter, Funktionäre und Sympathisanten vor irren Linksextremisten und Antifa-Kadern zu schützen", wird FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker zitiert.
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