Österreich-Premiere
Erstmals Glasfaserinternet mit zwei Gbit pro Sekunde in Wien
- In Wien gibt es erstmals in Österreich eine Downloadgeschwindigkeit von zwei Gbit/s. (Symbolbild)
- Foto: Valentyn_Volkov/Smarterpix
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Der Anbieter Magenta bietet seit Kurzem in Wien eine Internetgeschwindigkeit von zwei Gbit/Sekunde an. Bereits 70 Unternehmen nutzen das schnelle Glasfaserinternet. Es sei das erste Mal in Österreich, dass solche Datengeschwindigkeiten angeboten werden, versichert man.
WIEN/ÖSTERREICH. Wer per Smart-TV und über Internet streamt, weiß, wie wichtig nicht nur eine stabile, sondern auch eine schnelle Datenübertragung ist. Dank Glasfaser-Ausbau in Wien geht dies immer öfter ohne ruckeln und zuckeln. Noch wichtiger wird die Übertragungsgeschwindigkeit aber in der Wirtschaft.
Als erster Anbieter Österreichs bietet Magenta in Wien zwei Gigabit pro Sekunde (2 Gbit/s) im Festnetz an. Bereits im September 2021 gab es einen ersten Test – damals stellte man laut eigenen Angaben den EU-Rekord mit 2,2 Gbit/s Download und 554 Mbit/s Upload auf.
Mittlerweile ist man aus der Testphase draußen und bietet die Verbindung standardmäßig Kundinnen und Kunden an. Am Mittwoch gibt man bekannt, dass bereits die ersten 70 Wiener Unternehmen die schnelle Verbindung nutzen.
"Meilenstein für Wien"
Videostreaming ist das eine, essenziell werde die Verbindung dann, wenn es um hochtechnologische Ansprüche geht. Da ist zum Beispiel das Thema Künstliche Intelligenz (KI) mit großen Datenmengen zu nennen. Wie schnell zwei Gbit/s in der Praxis sind, veranschaulicht Magenta mit dem Download eines 4K-Kinofilms: Dieser ist in weniger als zwei Minuten schneller geladen, als man Popcorn zubereiten kann.
- Digitalisierungsstadträtin Barbara Novak (SPÖ) lässt sich die Technik bei einem Betriebsbesuch erklären.
- Foto: Markus Waches
- hochgeladen von Johannes Reiterits
Für Thomas Kicker, CEO von Magenta Telekom, liegt der Erfolg auf der Hand: "Digitale Infrastruktur ist die Basis dafür, dass Wirtschaft, Alltag und Innovation reibungslos funktionieren." Vor sechs Jahren erweiterte man erst auf 1 Gbit/s, "nun verdoppeln wir unseren Speed dank Glasfaserpower. Mit dem Technik-Upgrade von heute sichern wir die Digitalisierung von morgen ab."
Noch schneller in Zukunft
Bei einem Betriebsbesuch hat Digitalisierungsstadträtin Barbara Novak (SPÖ) betont, wie wichtig dieser Netzausbau für den Wirtschaftsstandort ist: "Das ist technologisch stark und ein echter Standortvorteil: für innovative Betriebe, für neue Geschäftsmodelle und für ein Wien, das digital ganz vorne mitspielt und First Mover wird."
Zukünftig soll sogar noch mehr Datenübertragung möglich sein, gibt Magenta einen Ausblick: "Wir nutzen mit DOCSIS 3.1e und XGS-PON neueste Übertragungstechnologien, die den Kundinnen und Kunden deutlich mehr Bandbreite bringen. Wo jetzt 2 Gigabit pro Sekunde möglich sind, werden wir in ein paar Jahren sogar auf 5 Gigabit/s und mehr upgraden", so Chief Technology & Information Officer Volker Libovsky abschließend.
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