Visual Catalyst
Wenn Bilder mehr als Worte sagen

Markus Engelberger Graphic Recording World Summit Award.
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  • Markus Engelberger Graphic Recording World Summit Award.
  • Foto: Markus Engelberger
  • hochgeladen von Sabine Krammer

Markus Engelberger unterstützt als Visual Catalyst Innovation und Veränderung mit Stift und Papier.

WIEN. Bereits die Höhlenmenschen vor rund 40.000 Jahren haben gemalt und sich damit verständigt. In der heutigen digitalen Welt haben wir diese Kernkompetenz des Menschen oft vergessen. Markus Engelberger hat daraus jedoch einen Beruf gemacht und hilft Menschen Prozesse zu verstehen, Dinge zu erinnern, setzt Impulse und macht Unverständliches leichter erlebbar.

Mit einfachen Zeichnungen, Strichmännchen, Piktogrammen, Pfeilen, Linien und Schrift erklärt er komplexe Vorgänge und Prozesse. Markus Engelberger ist Visual Catalyst, zeichnet also Prozesse und sagt über seine Arbeit: „Es geht nicht um Kunst, sondern um eine Form der Kommunikation. Visualisierungen und visuelle Kommunikation werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen.“ Diesen Zugewinn begründet der 33-jährige Wiener damit, dass Bilder eine willkommene Abwechslung in der überdigitalisierten Zeit sind und mit der Übung der heranwachsenden Generation mit Smiles, 140 Zeichen-Nachrichten und Piktogrammen zu kommunizieren. Der weltweite Erfolg gibt dem Unternehmer Recht.

Weltweite Seminare

Engelberger gliedert seine Arbeit in vier Teilbereiche. Er bietet Graphic Recording an, bei dem er auf internationalen Konferenzen und Dialogveranstaltungen Wort-Bild-Protokolle zum leichteren Erinnern und Dokumentieren anfertigt. Internationale Firmen betreut er gemeinsam mit anderen Beratungsfirmen bei der Prozessarbeit mit der Dienstleistung „Visual Consulting“. Hier helfen die handgemachten und in Echtzeit entstehenden Bilder neue Ideen zu generieren oder gute Entscheidungen zu treffen. Engelberger: „Bilder bauen Kommunikationsbrücken über sprachliche, kulturelle und generationale Grenzen hinweg.“

In Vorträgen und Workshops gibt Engelbert sein Wissen schließlich weiter, sowohl zum Handwerk des Zeichnens, als auch über neue Kommunikationswege, Zukunftsthemen und die Kraft der Visualisierung. Seine Aufträge führen den Wiener über die ganze Welt, von Korea über die Wüste von Dubai und Uganda bis in die Schweiz oder zu UNO-Veranstaltungen in Wien.

Die Voraussetzungen zu seinem Beruf hat sich Engelberger über Tätigkeiten und Coachings im sozialpädagogischen Umfeld angeeignet und in den USA perfektioniert. Die Basis bilden aber drei Eigenschaften, lacht der Wiener: „Empathisch wahrnehmen, also Zuhören und Beobachten, scharf Denken und Ideen sauschnell illustratorisch umsetzen.“

Mut zum Zeichnen

Engelberger macht aus seinen Kursteilnehmern keinen neuen Monet, Rubens oder Klimt, es geht nicht darum, dass ein Pferd wie ein Pferd aussieht. Vielmehr sollen die Trainings Erwachsenen Mut machen, die eigenen Kompetenzen zu nutzen. Mit Visualisierungen erreicht man schneller und ohne Missverständnisse die Ziele. Engelberger: „Unser Hirn ist ein faules Wesen. Es spart Energie, wo es kann. Bilder helfen unserem Hirn Energie zu sparen. Deswegen sind sie mehr wert als 1000 Worte.“

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