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Waldhausen und Sallingberg
Zwei Gemeinden im Bezirk Zwettl stellen sich vor

Sallingbergs Polit-Spitze: Bürgermeisterin Cornelia Juster und Vize Christian Weidenauer (beide ÖVP). | Foto: Bernhard Schabauer
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  • Sallingbergs Polit-Spitze: Bürgermeisterin Cornelia Juster und Vize Christian Weidenauer (beide ÖVP).
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WALDHAUSEN/SALLINGBERG. Junges Team, neue Wege und wichtige Zukunftsprojekte in der Marktgemeinde Sallingberg. Gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Verwaltung wollen sie Sallingberg Schritt für Schritt weiterentwickeln – mit einem klaren Anspruch: „Wir setzen uns für die ganze Gemeinde ein.“ Waldhausen präsentiert sich als lebenswerte Gemeinde, die Tradition und Zukunft miteinander verbindet.

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Frischer Wind für Gemeinde

Mit Bürgermeisterin Cornelia Juster und Vizebürgermeister Christian Weidenauer (beide ÖVP) steht ein junges, engagiertes Team an der Spitze der Gemeinde. Gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Verwaltung wollen sie Sallingberg Schritt für Schritt weiterentwickeln – mit einem klaren Anspruch: „Wir setzen uns für die ganze Gemeinde ein.“
Bürgermeisterin Cornelia Juster setzt bewusst auf einen offenen und persönlichen Zugang. Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Gemeindeverantwortlichen und den Mitarbeitern haben für sie einen hohen Stellenwert. Gerade in der Mitarbeiterführung möchte Juster neue Akzente setzen: Zuhören, miteinander reden, Anliegen ernst nehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln, lautet dabei die Devise. Auch im Verwaltungsteam hat sich in den vergangenen Monaten einiges verändert. Der Generationenwechsel bringt frische Perspektiven und neue Ideen, gleichzeitig bleibt das vorhandene Wissen der erfahrenen Kräfte eine wichtige Grundlage für die tägliche Arbeit.

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Übergabe verlief fließend

Die neue Gemeindeführung konnte auf einer guten Basis aufbauen. Bürgermeisterin Cornelia Juster übernahm die Verantwortung von ihrem Vorgänger Leopold Bock, der bis zur Übergabe nach der Gemeinderatswahl im Jänner 2025 noch ein wichtiges Projekt erfolgreich zum Abschluss brachte: das Arzthaus.#%Damit wurde ein Vorhaben abgeschlossen, das für die medizinische Versorgung und die Lebensqualität in der Gemeinde von besonderer Bedeutung ist.

Glasfaserausbau geht weiter

Ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde ist der weitere Ausbau des Glasfasernetzes. Ende August startet der zweite Teil des Glasfaserausbaus in Sallingberg. Die Arbeiten sollen im Laufe des Jahres 2027 abgeschlossen werden. Schnelles Internet ist nicht nur für private Haushalte wichtig, sondern auch für Betriebe, Selbstständige, Landwirtschaft, Schulen und die Möglichkeit, moderne Arbeitsmodelle wie Homeoffice zu nutzen.

Wasser, Kanal und Abwasser

Das mit Abstand größte Vorhaben der aktuellen Legislaturperiode steht ebenfalls unmittelbar bevor: Im Ortsgebiet von Sallingberg wird ein umfassendes Infrastrukturprojekt rund um den Wasserhochbehälter sowie die Regen-, Kanal- und Abwasserleitungen umgesetzt. Der Spatenstich für das Großprojekt findet am 8. September statt. Für Bürgermeisterin Cornelia Juster und ihr Team ist klar: Gerade bei solchen Großprojekten braucht es eine vorausschauende Planung, eine gute Kommunikation und einen engen Austausch mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.

Vereine verbinden Orte

Neben den großen Infrastrukturvorhaben soll in Sallingberg aber auch das gesellschaftliche Leben nicht zu kurz kommen. Einen besonderen Akzent setzte die Gemeinde mit dem Orte-Turnier, das dazu beitragen soll, die Vereine und die einzelnen Orte wieder stärker miteinander zu verbinden und das Vereinsleben neu zu beleben.

Waldhausen – eine Gemeinde mit Zukunft und Lebensqualität

Unter Bürgermeister Christian Seper (ÖVP), der seit 2015 im Amt ist und sich bereits in seiner dritten Periode befindet, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche wichtige Projekte umgesetzt und gleichzeitig die Weichen für die weitere Entwicklung der Gemeinde gestellt.

Glasfaser und Energie

Ein wesentlicher Meilenstein ist der Glasfaserausbau, der mittlerweile abgeschlossen ist. Rund 98 Prozent des Gemeindegebiets sind mit Glasfaser versorgt. Damit verfügt Waldhausen über eine moderne digitale Infrastruktur und schafft optimale Voraussetzungen für die Zukunft - sowohl für die Bevölkerung als auch für Betriebe und neue Wohnstandorte.#%Auch bei der Energieversorgung der gemeindeeigenen Gebäude wurde ein wichtiger Schritt gesetzt. Das Heizwerk wurde auf Hackschnitzel umgestellt, sodass sämtliche gemeindeeigenen Gebäude mit nachhaltiger Wärme versorgt werden können. Damit leistet die Gemeinde einen Beitrag zu einer zeitgemäßen und möglichst umweltfreundlichen Wärmeversorgung.

Infrastruktur modernisiert

Im Gesundheitsbereich konnte mit dem Umbau des Arzthauses in Niedernondorf ebenfalls ein wichtiges Projekt abgeschlossen werden. Derzeit wird noch nach einem Facharzt für das zweite Obergeschoß gesucht. Damit soll das medizinische Angebot in der Gemeinde künftig weiter ausgebaut werden.#%Ein zentraler Treffpunkt des Gemeindelebens ist die Mehrzweckhalle. Sie wird laufend modernisiert und an aktuelle Anforderungen angepasst. Gleichzeitig erfreut sie sich großer Nachfrage: Zahlreiche Vereine nutzen die Halle, darüber hinaus finden dort regelmäßig Veranstaltungen unterschiedlichster Art statt. Sie ist damit ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in Waldhausen. Auch für die jüngsten Gemeindebürger wurde in den vergangenen Jahren investiert. Der Kindergarten wurde um einen Zubau für eine dritte Gruppe erweitert und konnte mittlerweile feierlich eröffnet werden.

Blick in die Zukunft

Für die kommenden Jahre stehen weitere wichtige Fragen der Ortsentwicklung auf der Agenda. Eine davon ist die Wohnbauforschung und Nachnutzung bestehender Gebäude. Besonders im Mittelpunkt steht dabei das alte Gasthaus mitten im Hauptort. Hier gilt es, eine sinnvolle und langfristig tragfähige Lösung zu finden.

Waldhausens Bürgermeister Christian Seper (ÖVP). | Foto: Bernhard Schabauer
  • Waldhausens Bürgermeister Christian Seper (ÖVP).
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Ein möglicher Ansatz wäre die Schaffung von Wohnungen in Verbindung mit betreutem Wohnen. Damit könnte einerseits ein ortsbildprägendes Gebäude einer neuen Nutzung zugeführt und andererseits ein zusätzliches Angebot für ältere Menschen geschaffen werden. Eine weitere Herausforderung ist die Sanierung der Ortsdurchfahrtsstraße. Der notwendige Sanierungsumfang hängt wesentlich von der Finanzierung durch das Land ab.

Eine "Wohlfühlgemeinde“

Waldhausen möchte sich zunehmend als Wohlfühlgemeinde positionieren - als Ort, an dem Familien, junge Menschen und ältere Generationen gute Rahmenbedingungen vorfinden. Kindergarten und Volksschule, ärztliche Versorgung, Freibad und eine gute Lage zwischen Krems und Zwettl bieten bereits zahlreiche Vorteile. Durch die weitere Aufschließung von Flächen für neue Siedlungen soll auch künftig attraktiver Wohnraum geschaffen werden.

Zur Sache: Wo die Gemeinden zusammenarbeiten

Bausachverständige, NÖ-Kernland; NÖ-Kinderland; Nachbarschaftshilfe; Community Nurse.

Nicht verpassen: Veranstaltungsvorschau

  • Sommerkonzert der Gemeindeblasmusikkapelle Waldhausen, 19.8. 19:30 Uhr, Mehrzweckhalle
  • Lesung und Musik mit Reinhold Bilgeri, 4.9. 19 Uhr, Bücherei Sallingberg
  • Ernteumzug Großnondorf, 6.9. 14 Uhr, Großnondorf
  • Pfarrheuriger Sallingberg mit Dämmerschoppen, 12.9. 16 Uhr, Pfarrzentrum
  • Pfarrfest am Dirndlgwandsonntag in Niedernondorf, 13.9. 9:30 Uhr, Pfarrstadl
  • Spielenachmittag Senioren, 15.9. 14 Uhr, Gasthaus Wagner
  • Erntedankfest Waldhausen, 20.9. 9:30 Uhr, Pfarre


Weitere Infos zu den unterstützenden Betrieben:

Christian Weidenauer Gasthof
Maria Dirmüller Waldviertel YOGA
Marktgemeindeamt Sallingberg
Raiffeisen-Lagerhaus Zwettl eGen
Martin Klamert e.U.
Marktgemeinde Waldhausen
Phönix Die Malerei aus Sallingberg

Sallingbergs Polit-Spitze: Bürgermeisterin Cornelia Juster und Vize Christian Weidenauer (beide ÖVP). | Foto: Bernhard Schabauer
Waldhausens Bürgermeister Christian Seper (ÖVP). | Foto: Bernhard Schabauer

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