27.07.2016, 13:01 Uhr

Sanierung der L 619 Weinebenstraße geht heuer ins Finale

Schon beim ersten Kreisverkehr in Richtung Deutschlandsberg von Hollenegg kommend werden Straßenbenutzer auf die Baustelle an der L619 hingewiesen.

Jetzt noch 1,1 Millionen Euro, dann sind die 23 Kilometer der Weinebenstraße fertig.

DEUTSCHLANDSBERG. Die L 619, die Weinebenstraße beginnt in Eden (Abzweigung von der B 76, Radlpaß Straße), endet in Weinebene (Landesgrenze Kärnten) und hat eine Gesamtlänge von knapp über 23 Kilometer.

„In den vergangenen rund zehn Jahren wurden auf der Weinebenstraße immer wieder Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Nun werden bis voraussichtlich Ende September weitere vier Kilometer um 1,1 Millionen Euro saniert, womit dann die Arbeiten an der gesamten L 619 bis auf kurze Abschnitte mehr oder weniger abgeschlossen sind“, so Verkehrslandesrat Anton Lang.

Asphaltsanierung am Bestand

Die Sanierung von km 18,400 bis km 22,690 erfolgt als Asphaltsanierung am Bestand.
Michael Sauermoser von der Baubezirksleitung Südweststeiermark: „Der bestehende Fahrbahnaufbau wird im Mittel 20 Zentimeter durchgefräst, anschließend wird eine Graderplanie errichtet. Die neue Fahrbahn wird mit einer zehn Zentimeter starken Trag- und einer drei Zentimeter starken Deckschicht asphaltiert.“
Ebenfalls saniert werden die bestehenden Parkplätze an der L 619 (bei km 19,800 , bei km 20,700, bei km 22,450, sowie bei km 22,550), die unter anderem als Ausgangspunkt zu den Alpenhütten im Bereich des Sattels dienen.

Vorraussichtliche Komplettsperre von 8. bis 26. August

Und im Gegensatz zu all den Sperren in den letzten Jahren war heuer aufgrund des Abschnittes mehr Gesprächsbedarf gegeben, denn grundsätzlich wird die Baustelle mit halbseitiger Sperre abgewickelt. Von voraussichtlich 8. bis 26. August (auch witterungsabhängig) wird der Abschnitt für die Asphaltierungsarbeiten jedoch komplett gesperrt. „Wir haben uns mit den Hüttenbetreibern und der Wirtschaftskammer verständigt. An Wochenenden ist der Abschnitt befahrbar, und auch sonst sind die Hütten natürlich nicht durchgehend drei Wochen nicht erreichbar. Wir werden auf unseren Baustellentafeln explizit darauf hinweisen, wann, welche Hütte tatsächlich nicht erreichbar ist. Und das wird sich um maximal ein paar Tage handeln“, weist Sauermoser auf zahlreiche Gespräche hin.

Die Sperre ist laut Bescheid bereits an den Kreuzungen/Einmündungen der B 76 (Radlpass Straße), der L 619a (Anschlussstelle Glashütten), der B 70 (Packer Straße, in Kärnten) sowie beim KVP Frauental angekündigt.
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