15.06.2016, 14:15 Uhr

Grüne laden zur Naturschätze-Wanderung in der Deutschlandsberger Klause

Naturschätze kann man bei der Wanderung mit den Grünen in der Deutschlandsberger Klause entdecken. (Foto: podesser.net)

Botanikerin Melitta Fuchs und Prof. Dr. Johannes Gepp (Naturschutzbund) stellen seltene Tier- und Pflanzenarten vor.

DEUTSCHLANDSBERG. Im Rahmen des Grünen Naturschutz-Schwerpunkts lädt der Grüne Landtagsklub am Samstag, 25. Juni, zur Naturschätze-Wanderung ins Europaschutzgebiet Deutschlandsberger Klause. Fachlich begleitet wird der Ausflug von Botanikerin Melitta Fuchs und Prof. Johannes Gepp, Präsident des Naturschutzbundes Steiermark.

Am Rand des Stadtgebiets von Deutschlandsberg, unter der Burg, befindet sich der Einstieg zur Deutschlandsberger Klause. Sie ist eines von 42 Europaschutzgebieten, die die Steiermark seit 2004 verordnet hat, um das europäische Naturerbe zu schützen und zu bewahren.

Der Laßnitz entlang

„Wir wandern mal links-, mal rechtsufrig entlang der Laßnitz durch ein wildromantisches Felstal. Der Weg führt uns vorbei an Schlucht- und Hangmischwäldern aus Bergahorn, Eschen, Linden und Ulmen durch ein unberührtes Waldgebiet. Dr. Melitta Fuchs und Prof. Dr. Johannes Gepp werden uns eine Auswahl von seltenen Pflanzen- und Tierarten vorstellen, uns erzählen, wie es um die Artenvielfalt steht und warum es so wichtig ist, unser Naturerbe zu schützen. Anschließend kehren wir, wer noch mag, in den Buschenschank Jauk, Schloßweg 45, Deutschlandsberg, zu einem gemütlichen Austausch ein“, kündigt die Grüne Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl an.

Treffpunkt ist am 25. Juni um 13.30 Uhr am Parkplatz Klause, Deutschlandsberg - die Wanderung ist für alle Altersgruppen geeignet. Festes Schuhwerk und Regenschutz wird empfohlen. Anmeldungen bitte an steiermark@gruene.at – auf Facebook finden man die Veranstaltung übrigens hier https://www.facebook.com/events/935650956556037/.

Initiative für besseren Naturschutz

Hintergrund des Grünen Schwerpunkts ist die Grüne Initiative für besseren Naturschutz: „Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist weltweit eine der wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die wirtschaftlichen Interessen werden in unserer Gesellschaft stets höher gewertet als die intakte Umwelt, obwohl eine intakte Umwelt unsere Existenzgrundlage bildet. Die natürlichen Grenzen aber sind zu respektieren – wie viele Ressourcen wir verwenden können, bestimmt nicht die Wirtschaft, sondern die Natur. Die Lebensgrundlage vieler heimischer Pflanzen und Tiere ist gefährdet. Immer mehr Arten gehen verloren, auch der Klimawandel setzt der Artenvielfalt zu“, so LAbg. Sandra Krautwaschl. „Wir Grüne wollen die Vielfalt der Natur, den Reichtum der Arten und die Schönheit naturnaher Landschaften flächendeckend schützen und für nachfolgende Generationen erhalten. Auch unsere Kinder sollen noch freifließende Bäche sowie Moore und alte Buchenwälder erleben können.“

Die Grünen fordern:
- Ein neues Naturschutzgesetz (Biotopschutz, insbesondere Schutz der Moore)
- Die Rechte der BürgerInnen und NGOs in Umweltverfahren stärken
- In Städten braucht es einen stärkeren Baumschutz und mehr Naturerlebnisräume für Kinder und Jugendliche
- Stärkung/Schaffung des Bewusstseins zur Müllvermeidung und Reduktion unseres Restabfalls: Wandel von der Wegwerfgesellschaft zur qualitätsorientierten Kreislaufgesellschaft, insbesondere Reduzierung der Plastikabfälle und Lebensmittelabfälle
- Schutz der letzten freifließenden Gewässer (Schwarze Sulm, NoGo-Areas), Uferschutz- bestehende Wasserkraftwerke modernisieren statt die letzten Flusslandschaften zu verbauen
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