15.04.2016, 11:00 Uhr

Die beste Geburtsposition

Jede Frau kann für sich entscheiden, welche Geburtspositon für sie am angenehmsten ist. (Foto: Kzenon - Fotolia.com)

Was viele Frauen nicht wissen: Liegen ist nicht die günstigste Geburtsposition. Aufrecht im Stehen oder im Sitzen hilft dem Baby besser und oft wesentlich schneller auf dem Weg nach draußen.

Eine Geburt, bei der die werdende Mutter in aufrechter Position bleibt, hat jede Menge Vorteile. So steht der Frau ein größeres Lungenvolumen zur Verfügung. Sie kann besser atmen und das Kind wird vermehrt mit wichtigem Sauerstoff versorgt. Außerdem dient die Schwerkraft als effektiver Helfer: das Kind rutscht automatisch immer weiter nach unten, die Geburtsdauer verkürzt sich.

Mehr Beweglichkeit

Die Wehen kommen bei aufrechter Geburtshaltung häufiger, gleichzeitig aber auch in geregelteren Abständen. Die erhöhte Muskelspannung erhöht den Druck auf den Bauchraum, die Bauchmuskeln ziehen sich zusammen und schieben das Baby zum Muttermund.

Ein großer Vorteil liegt außerdem in der verbesserten Beweglichkeit der Mutter. Der Wehenschmerz kann mittels Beckenkreisen z.B. aktiv verarbeitet werden, die Beckenbewegungen helfen dem Kind dabei, den Kopf in die richtige Geburtslage zu bringen.

Ein weitere wichtiger Punkt liegt in der Selbstbestimmtheit durch die aufrechte Geburt. Waagerecht im Bett kann das Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins rasch aufkommen.

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