27.05.2016, 09:00 Uhr

Ständig erschöpft - Fatigue-Syndrom

Chronische Erschöpfungszustände beeinträchtigen die Lebensqualität maßgeblich. (Foto: pathdoc - Fotolia.com)

Beim sogenannten Fatigue-Syndrom leiden Betroffene an anhaltender Müdigkeit - auch tagsüber - verbunden mit verringerter Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Das chronische Erschöpfungssyndrom kann verschiedene Ursachen haben.

Besonders häufig leben Krebspatienten und Menschen mit neurologischen Krankheiten wie Multipler Sklerose mit Fatigue. Nicht immer stellt sie eine Begleiterscheinung schwerer Erkrankungen dar, die Auslöser für die immense Erschöpfung konnten aber noch nicht vollständig geklärt werden. Häufig dürfte eine Blutarmut (Anämie) dahinterstecken, die vor allem für bleierne Müdigkeit am späten Nachmittag verantwortlich ist. Diskutiert werden als Ursachen auch Mangelernährung sowie psychische Probleme.

Typische Beschwerden

Charakteristisch für Fatigue sind anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, die oft auch vom Ausmaß des Schlafs abhängen, abnehmende Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Kopfschmerzen, depressive, traurige Grundstimmung und Müdigkeit am Tag, die normale Aktivitäten zunehmend einschränkt.

Was kann man unternehmen?

Neben einer gründlichen Abklärung beim Arzt, der z.B. Hormonspritzen oder, falls nötig, Bluttransfusionen verordnen kann, hilft vielen Betroffenen vermehrte körperliche Aktivität zur Besserung ihrer Symptome. Ein gesunder Lebensstil und Achtsamkeit auf das eigene Befinden stehen außerdem im Zentrum der Behandlung eines Fatigue-Syndroms.

Mehr zum Thema Fatigue-Syndrom finden Sie hier.

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