11.03.2016, 11:33 Uhr

,Weg vom verwalten, hin zum gestalten'

Der Rechnungsabschluss der Stadt Trofaiach für 2015 wurde mit großer Mehrheit beschlossen.

Der positive Rechnungsabschluss der Stadt Trofaiach bietet Spielraum für kommunale Projekte.

TROFAIACH. "Die Stadt Trofaiach hat einen optimalen Rechnungsabschluss für das Jahr 2015 erstellt, der sich eine einstimmige Zusage verdienen würde", lautete der Appell von Finanzstadtrat Peter Marschnig (SPÖ) an den Gemeinderat von Trofaiach. Worte, die bei nahezu allen Fraktionen auf fruchtbaren Boden fielen, denn Finanzdirektor Michael Walchshofer präsentierte einen Sollüberschuss im ordentlichen Haushalt in der Höhe von 682.000 Euro, der außerordentliche Haushalt wurde mit einem Plus von 116.000 Euro abgeschlossen, die Bilanzsumme beträgt 46,351 Mio. Euro.
Stadtrat Erich Temmel (ÖVP): "Die Zahlen sind erfreulich, die Schulden wurden in den vergangenen sechs Jahren nahezu halbiert." Gemeinderat Thomas Ecker (FPÖ): "Die Voranschlag wurde in großen Teilen erfüllt." Eveline Neugebauer (Grüne): "Eine Danke an die Finanzabteilung für ein sehr konsequentes Ausgabenmanagement." Bürgermeister Mario Abl (SPÖ): "Wir sind weggekommen vom verwalten und können jetzt gestalten. Es gelingt uns nachhaltig, Projekte mit eigenem Kapital zu finanzieren."
Gekränkte Kommunisten
Allesamt Signale der Zustimmung, doch die KPÖ "mauerte" gegen den Rechnungsabschluss. Der Grund war nicht das Zahlenwerk an sich, sondern die Neugestaltung des Roßmarktes. Vizebürgermeisterin Gabriele Leitenbauer wertete die Antwort des Bürgermeisters auf ihre Anfrage wegen der Kostenüberschreitung um 48.000 Euro als präpotent. Abl im Originaltext: "Die KPÖ soll endlich aufhören, mit polemischen Methoden die guten Strukturen der Stadt schlecht zu machen."
Fazit: Der Rechnungsabschluss wurde von SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne gegen die Stimmen der KPÖ beschlossen.
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