04.08.2016, 10:44 Uhr

Airpower: Sicherheit hat oberste Priorität

Airpower-Projektleiter Oberst Peter Schinnerl. Foto: Bundesheer/Primisser

Bei Flugshow wird es erstmals Personen- und Gepäckskontrollen geben.

ZELTWEG. Es sind gewaltige Dimensionen, die sich bei der Airpower in knapp einem Monat auftun werden: 4.000 Mitarbeiter werden vor Ort zum Gelingen beitragen, 3.000 vom Bundesheer und rund 1.000 zivile Beteiligte. Sie werden im Catering, bei den Verpflegungsständen oder als Betreuer eingesetzt. „Der Großteil davon kommt aus der Region“, heißt es in der Projektleitung.

Familienfest

Auch heuer werden rund 300.000 Flugfans erwartet. Deshalb liegt die oberste Priorität der Veranstalter bei der Sicherheit der Besucher. Airpower-Projektleiter Peter Schinnerl: „Die aktuelle Lage zwingt uns, das Konzept zu ändern. Man wird heuer nicht ungehindert auf das Gelände kommen. Es wird vereinzelt Gepäckskontrollen geben.“ Gleichzeitig soll aber der bekannte Charakter der Airpower als Familienfest erhalten bleiben. „Wir werden sicher keine Staus fabrizieren. Alle Maßnahmen werden eher im Hintergrund geschehen“, erklärt Schinnerl.

Flexibel bleiben

Das Sicherheitskonzept der Airpower wird von den Veranstaltern gemeinsam mit den lokalen Behörden umgesetzt - also Bezirkshauptmannschaft, Polizei und anderen Einsatzorganisationen. Der Ablauf der Flugshow steht großteils fest, kleinere Änderungen können aber nicht ausgeschlossen werden. „Wir müssen bis zur letzten Minute flexibel bleiben. Denn es gibt immer jemanden, der einen Defekt hat oder nicht rechtzeitig einfliegen kann“, sagt Schinnerl.

Guter Tipp

„Wir investieren diesmal noch mehr Manpower und Hirnschmalz in die Sicherheit der Besucher und der Teilnehmer.“ Diese sollen davon aber so wenig wie möglich merken. Mit Gepäcks- und Personenkontrollen muss man bei den Eingängen aber stets rechnen. Ein vorzeitiger Tipp von Peter Schinnerl: „Uns ist es ein großes Anliegen, dass jeder nur das Notwendigste mitnimmt.“

Info

Airpower 2016 am 2. und 3. September am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg. Zu sehen sind rund 240 zivile und militärische Luftfahrzeuge aus dem In- und Ausland.
Flugstaffeln: Blanix, Frecce Tricolori, Krila Oluje (Wings of Storm), Patrouille de France, Patrulla Aguila, PC-7 Team, Team Orlik, Turkish Stars.
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