11.10.2016, 08:00 Uhr

Bad Radkersburg: Radunfälle sollen ein Ende haben!

Beim gemeinsamen Lokalaugenschein: Heinrich Wilde, Vizebürgermeister Christian Duric und Günther Zweidick (v.l.).

Stadt und Bürgerinitiative packen nach Unfällen Radfahrproblematik an.

Bad Radkersburgs Gemeinderäte beschäftigen sich gemeinsam mit der Bürgerinitiative "Pro Innenstadt" u.a. mit der Verkehrssicherheit. Zwei schwere Unfälle mit Radfahrern, einer davon mit fatalen Folgen, ließen zuletzt aufhorchen. Die Unfallstellen, die Kreuzung vor dem LKH und der benachbarte Kreisverkehr vor der Stadteinfahrt zur Langgasse, sind als neuralgische Punkte bekannt. Wie man die Stellen entschärfen kann, diskutierte die WOCHE mit Vizebgm. Christian Duric, Leiter des Verkehrsausschusses, sowie Günther Zweidick und Heinrich Wilde von der Bürgerinitiative.
Ein Lokalaugenschein an der LKH-Kreuzung zeigte klar, dass die Übersicht fehlt. Verkehrsteilnehmer, die vom LKH kommend in die Doktor-Kamniker-Straße einbiegen, müssen drei Dinge gleichzeitig beachten. Erstens den Schutzweg, zweitens den parallel zur Straße verlaufenden Radweg und drittens den Querverkehr. Duric, Zweidick und Wilde fordern hier, dass der Radweg im Kreuzungsbereich unterbrochen wird bzw. Radfahrer durch Benutzen des Schutzweges zu erhöhter Vorsicht angehalten werden. Um dies zu erreichen, tritt man nun an die Baubezirksleitung heran.

Kreisverkehr ist tabu

Eine noch deutlichere Markierung des Radweges will man beim Kreisverkehr durchsetzen. "Die Radfahrer sollen klar sehen, dass die Einfahrt in den Kreisverkehr selbst tabu ist, da ringsum ein Radweg und Schutzwege verlaufen", so Günther Zweidick. Dass besagter Kreisverkehr am markierten Radweg und den Schutzwegen mit maximal zehn Kilometern pro Stunde zu passieren ist, betont auch Bezirkspolizeikommandant Herbert Karner. Verstärkte Bewusstseinsbildung bezüglich der Verkehrsordnung rund ums Rad soll nun in der Stadt, beginnend in den Schulen, passieren.
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