Arbeitsmarkt
"Best ager" und ihre Vorteile

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  • hochgeladen von Barbara Ebner

Firmen können vom langjährigen Know-how älterer Mitarbeiter profitieren. Dennoch haben es sogenannte „best ager“ oft schwer am Arbeitsmarkt.

BEZIRK BRAUNAU (ebba). „Sobald Menschen bereits länger in einem Betrieb beschäftigt sind, setzen diese Firmen, in denen Fachwissen gefragt ist, auf die Erfahrung und Kompetenz älterer Mitarbeiter. Allerdings tun sich viele Betriebe schwer, den Schritt zu wagen, ältere Personen einzustellen. Da eine Ungewissheit vorhanden ist, wie ausgeprägt das Fachwissen tatsächlich ist“, erklärt Walter Moser, Leiter des Arbeitsmarktservice (AMS) Braunau.

Dabei haben ältere Mitarbeiter durchaus viele Vorteile. „Sie können ihre beruflichen Erfahrungen direkt in Problemlösungen einfließen lassen. Außerdem sind die Arbeitshaltung und das Pflichtbewusstsein bei älteren Personen in der Regel sehr ausgeprägt“, zählt Moser auf.

Dennoch: Ältere Menschen sind am Arbeitsmarkt oft schwer vermittelbar. „Gerade in Arbeitsbereichen mit geringen Qualifikationserfordernissen und hohem Leistungsdruck, etwa bei Routinearbeiten mit hohen Stückzahlen, tun sich ältere Arbeitnehmer manchmal schwer. Altersbedingte, gesundheitliche Probleme können eine Rolle spielen“, weiß Moser.

Gerade ältere Semester sind von Arbeitslosigkeit oft sehr betroffen. „Die Aktion 2000, durch die auch ältere, langzeitarbeitslose Personen noch einmal eine Chance bekommen haben, hat sehr positive Reaktionen bei vielen Personen ausgelöst“, erzählt der Arbeitsmarkt-Experte. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es sinnvoll, der älteren Generation eine Chance zu geben.
Das AMS Braunau gibt daher Unternehmen die Möglichkeit, im Rahmen einer Arbeitserprobung bis zu drei Tagen, ältere Arbeitnehmer kennenzulernen und sich von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Ebenso haben die Bewerber die Möglichkeit, das Unternehmen kennenzulernen.

„Genauso unterstützen wir mit Lohnkostenzuschüssen die Einstellung von älteren Arbeitnehmern. Auch berufliche Neuqualifizierungen und das Ablegen einer Lehrabschlussprüfung im Rahmen der arbeitsplatznahen Qualifizierung (Aqua) ist für über 50-Jährige möglich“, betont der AMS-Leiter.

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