Es bahnt sich Größeres an

Gemeinsache Sache: EvaMaria Rechberger, Harald Frager, Kurt Reiter, Alfred Grabner und Günther Essenko.
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  • Gemeinsache Sache: EvaMaria Rechberger, Harald Frager, Kurt Reiter, Alfred Grabner und Günther Essenko.
  • Foto: L. Pototschnig
  • hochgeladen von Markus Hackl

Wenn die Tourismusverbände Kapfenberg, St. Lorenzen, Turnau und Alpenregion Hochschwab zu einem gemeinsamen Presseauftritt laden, dann ist etwas im Busch. Diesmal sind es die positiven Vorzeichen eines gemeinsamen Tourismusverbandes. "Das sich kleinere Verbände zu größeren Einheiten zusammentun ist ganz im Interesse des Landes. Ich persönlich würde es mir wünschen", erklärt Harald Frager, Vorsitzender des Tourismusverbandes Kapfenberg. "Die Vertreter dieser vier Gemeinden verständigen sich von Haus aus in völliger Harmonie, ein Schulterschluss ist da nur logisch", so Frager weiter.

Bis Jahresbeginn 2021 könnte die Fusion vollzogen werden. "Wir müssen aber die Vorgaben des Landes berücksichtigen", erklärt dazu Alfred Grabner, jetzt im Vorstand des Kapfenberger Tourismusverbandes und davor Vorsitzender des Brucker Tourismusverbandes. Warum nicht mit Bruck? Fredi Grabner: "Wir haben mit Bruck geplant. Früher hat Kapfenberg gebremst, jetzt steht Bruck einer größeren Einheit abwartend gegenüber. Aber ich möchte schon festhalten, dass es allesamt freiwillige Bestrebungen sind. Unsere Tür ist natürlich offen."
Offen aber auch in Richtung Streuobstregion Kindberg-Stanzertal und in Richtung Grüner See. "Je größer wir jetzt werden, umso leichter tun wir uns später", so der Tourismus-Profi Grabner.

Lizz Görgl als regionales Testimonial

Erste gemeinsame Projekte gibt es bereits: So wurde in den vergangenen Wochen der ORF-Beitrag "Berggespräche" mit der gebürtigen Parschlugerin Elisabeth Görgl abgedreht. Ausgestrahlt wird die Sendung am Samstag, 8. August, um 16.15 Uhr auf ORF III. "Was kaum jemand weiß: Lizz Görgl hat ihre Gesangskarriere einst auf der Aflenzer Bürgeralm gestartet – mit 12 Jahren bei der Siegerehrung des Abschlussrennens für den Skibezirk 5", erinnert sich Günther Essenko, Sprecher der Aflenzer Bürgeralm.
Der 45-minütige ORF-Beitrag wird insgesamt 15 Mal ausgestrahlt und wurde von allen vier Tourismusverbänden mitfinanziert. "Das ist auch ein Vorteil der Zusammenarbeit. Mit unseren beschränkten Budgets könnten wir uns so einen Werbefilm nie leisten", sagt Kurt Reiter, Vorsitzender des Tourismusverbandes Hochschwab.
Mit einem zweiten ORF-Beitrag wird bereits in dieser Woche begonnen. Für die Sendung "Land der Berge" wird auf den Hochschwab gewandert, wieder ist Elisabeth Görgl die prominente Werbefigur für die Region. Geplante Ausstrahlung: heuer im Herbst.
Eva Maria Rechberger vom Turnauer Tourismusverband: "Vieles funktioniert gemeinsam viel besser und effizienter. Der Urlaubsgast kennt keine Tourismusgrenzen."

Tor der Weltmarktführer

Waltraud Pusterhofer, Geschäftsführerin des Kapfenberger Tourismusverbandes, stellte eine weiteres, gemeinschaftliches Projekt vor: Am 12. September wird am Bründlweg in der Nähe des Rührer-Bauernhofes, übrigens der höchstgelegene Bergbauernhof Kapfenbergs das "Tor der Weltmarktführer" eingeweiht. Das sieben Meter hohe Tor fungiert als Aussichtspunkt und wurde von der Metallbau-Firma Sachan in St. Lorenzen geplant und umgesetzt – jene Firma, die auch für die überdimensionale Bullen-Skulptur am Red-Bull-Ring verantwortlich ist.

Vier Verbände denkbar

Dass es größere Einheiten im Tourismusverband braucht, davon sind sich alle vier Vertreter einig. "Vier Regionen könnten die Hochsteiermark ideal abbilden", sagt Harald Frager. Mürzer Oberland mit Semmering-Region, das Mariazellerland, die Region Erzberg bis Leoben und eben die oben erwähnte Stadt-Land-Region mit Bruck-Kapfenberg-Lorenzen und der südlichen Hochschwab-Region. "Wobei wir den Überbau des Tourismusregionalverbandes Hochsteiermark in keinster Weise in Frage stellen. Diesen gemeinsamen Überbau wird es immer brauchen", so Kurt Reiter.

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