Hilde Horvath: Würdigung eines sozialen Lebenswerks

Sichtlich gerührt nahm Horvath die Auszeichnung von Bürgermeister Koch und 1. Vizebürgermeisterin Susanne Kaltenegger entgegen.
  • Sichtlich gerührt nahm Horvath die Auszeichnung von Bürgermeister Koch und 1. Vizebürgermeisterin Susanne Kaltenegger entgegen.
  • Foto: Stadt Bruck/Maili
  • hochgeladen von Markus Hackl

Hilde Horvath, langjährige Ortsstellenleiterin des Roten Kreuzes in Bruck, erhielt für ihr außergewöhnliches Engagement im Bereich der Freiwilligenarbeit den Ehrenring der Stadt Bruck an der Mur.

Es war eine ganz besondere Weihnachtsfeier, die das Rote Kreuz Bruck an der Mur heuer im Eduard-Schwarz-Haus abhielt. Besonders deshalb, weil sie mit der Ehrung einer verdienten Persönlichkeit durch Bürgermeister Peter Koch einen großen Überraschungsmoment bereithielt. Wie der Gemeinderat in seiner Sitzung am 13. Dezember einstimmig beschloss, sollte Hilde Horvath mit dem Ehrenring der Stadt Bruck an der Mur eine der höchsten Auszeichnungen, welche die Stadt zu vergeben hat, erhalten.Koch bezeichnete Horvath in seiner Laudatio als absolute Ausnahmeerscheinung, die es sich mit unbändiger Leidenschaft zur Aufgabe gemacht hat, hilfsbedürftigen Menschen die nötige Hilfe zukommen zu lassen. In 40 Jahren durchlief Horvath nahezu alle Stationen des Roten Kreuzes und arbeitet noch immer mit vollem Einsatz für die Menschen in der Stadt und in der ganzen Region.

Als Zeichen der Wertschätzung sei es für ihn eine besondere Freude, Horvath diese hohe Auszeichnung für ihr unbezahlbares ehrenamtliches Engagement sowie den unschätzbaren Dienst an der Allgemeinheit zu verleihen.

40 Jahre gelebte Leidenschaft
Horvath startete 1979 – nach der Genesung einer schweren Erkrankung –ihre Karriere beim Roten Kreuz Bruck und drang als eine der Ersten als Rettungssanitäterin und Fahrerin in eine absolute Männerdomäne ein. Auch im Rettungsdienst absolvierte sie alle Ausbildungen und war ehrenamtlich als Telefonistin, Fahrerin und Helferin tätig.1982 entdeckte sie ihre wahre Passion, die sie seither nicht mehr losgelassen hat: den Brucker Sozialdienst, ebenfalls eine Ausnahmeerscheinung im gesamten steirischen Roten Kreuz.
Zu einer Zeit, in der mit dem Roten Kreuz im ganzen Land hauptsächlich der Rettungsdienst assoziiert wurde, begann Horvath mit sieben Mitarbeiterinnen einen Leistungsbereich aufzubauen, der mittlerweile rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasst und den Menschen in vielen Sozialen Initiativen hilft.

Ganz egal, ob beim Betreuungs- und Besuchsdienst, bei Senioren-Cafés, Begleitdiensten oder beim RotKreuz-Flohmarkt – Horvath rief viele dieser Initiativen nicht nur ins Leben, sondern steht bis heute an vorderster Front und arbeitet unermüdlich mit. Auch der Team- Österreich Tafel in Bruck verschrieb sie sich mit vollen Einsatz.Von 2008 bis 2018 leitete Horvath neben ihren vielfältigen Tätigkeiten im freiwilligen Sozialdienst auch die Ortsstelle Bruck an der Mur. In dieser Funktion war sie maßgeblich an der Umsetzung eines der wichtigsten Projekte für das Rote Kreuz – den Neubau der Ortsstelle am Hochfeld – beteiligt.

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